Beschreibung
24 Tage voller Kontraste: Entdecken Sie Chile, die Antarktis, Patagonien, die Falklandinseln, Iguaçu und Rio auf einer außergewöhnlichen Kombinationsreise.

Diese Kreuzfahrt durch Südamerika und die Antarktis verbindet einige der eindrucksvollsten Landschaften der südlichen Hemisphäre. Von Santiago de Chile führt die Route zum Hafen von San Antonio und anschließend mit der Norwegian Star entlang der chilenischen Küste, durch Patagonien und bis in die Eiswelt der Antarktis. Über die Falklandinseln und Puerto Madryn erreichen Sie Buenos Aires. Danach wechseln Sie von Gletschern und kargen Küsten zu subtropischem Regenwald: Die Iguaçu-Wasserfälle und zwei Nächte in Rio de Janeiro bilden den temperamentvollen Abschluss.
Warum sich diese Reise besonders lohnt
Der große Vorteil dieser Reise liegt in ihrer außergewöhnlichen Kombination. Statt Südamerika, die Antarktis und Brasilien auf mehreren getrennten Reisen kennenzulernen, erleben Sie die Höhepunkte in einem zusammenhängenden Reiseverlauf. Eine Antarktis-Kreuzfahrt wird dabei mit Stadtrundfahrten, Hotelaufenthalten und den Naturwundern Brasiliens verbunden.
Innerhalb von 24 Tagen wechseln die Kulissen mehrfach grundlegend: Auf die urbane Atmosphäre Santiagos folgen die grünen Landschaften rund um Puerto Montt, die windgeprägten Regionen Feuerlands, die Eisberge der Antarktis, die Tierwelt der Falklandinseln, die weiten Ebenen Patagoniens und die Metropolen Buenos Aires und Rio de Janeiro. Kaum eine andere Reise bietet eine derart große landschaftliche Bandbreite.
Auch organisatorisch ist das Paket attraktiv: Die Flüge sind bereits enthalten, auf der Norwegian Star genießen Sie Vollpension, und während der Rundreise übernachten Sie in ausgewählten 3-Sterne-Hotels inklusive Frühstück. In Santiago de Chile und Buenos Aires sind Übernachtungen sowie Stadtrundfahrten vorgesehen. Damit bleibt mehr Zeit für die eigentlichen Erlebnisse, ohne Kreuzfahrt, Hotels und wichtige Transfers vollständig separat planen zu müssen.
- Reisedauer: 24 Tage inklusive Flügen
- Preis: ab 7.299 € pro Person
- Schiff: Norwegian Star, Premium-Schiff mit Vollpension
- Reiseart: Rundreise und Kreuzfahrt
- Regionen: Chile, Argentinien, Antarktis, Falklandinseln, Brasilien und Uruguay gemäß Reiseverlauf
- Unterbringung: 3-Sterne-Hotels mit Frühstück sowie Kabine an Bord
- Besondere Leistungen: Flüge, Hotelaufenthalte und Stadtrundfahrten in Santiago de Chile und Buenos Aires
Santiago de Chile zwischen Anden und Küstengebirge
Ihre Südamerika-Rundreise beginnt in Santiago de Chile. Die Hauptstadt liegt in einem Talkessel zwischen den Anden und dem chilenischen Küstengebirge. Bei klarer Sicht wirkt die schneebedeckte Gebirgskette wie eine monumentale Kulisse hinter den modernen Hochhäusern der Stadt. Während der vorgesehenen Stadtrundfahrt lernen Sie die unterschiedlichen Gesichter Santiagos kennen: historische Plätze, breite Boulevards und moderne Viertel liegen hier überraschend nah beieinander.
Ein spannender Orientierungspunkt ist die Plaza de Armas, das historische Zentrum der Stadt. Rund um den Platz befinden sich bedeutende Gebäude wie die Kathedrale von Santiago. Einen starken Kontrast dazu bilden die modernen Hochhäuser im Geschäftsviertel, das wegen seiner Silhouette häufig „Sanhattan“ genannt wird.
Konkreter Tipp für Santiago: Falls nach der Stadtrundfahrt Zeit bleibt, fahren Sie zum Cerro San Cristóbal. Von den Aussichtspunkten des Hügels lässt sich die Lage der Stadt besonders gut erkennen. Die Anden sind meist am Vormittag klarer sichtbar, bevor Dunst die Fernsicht einschränkt. Für einen chilenischen Imbiss bietet sich ein „Completo Italiano“ an, ein reich belegter Hotdog mit Avocado, Tomate und Mayonnaise.
San Antonio öffnet das Tor zum Pazifik
Von Santiago geht es nach San Antonio, einem wichtigen Hafen an der chilenischen Pazifikküste. Hier beginnt die Seereise mit der Norwegian Star. Bereits das Auslaufen vermittelt einen Eindruck von den Dimensionen des südamerikanischen Kontinents: Vor Ihnen liegt eine lange Route entlang der Westküste bis zu den Gewässern rund um Feuerland und die Antarktis.
Die Tage auf See sind dabei kein bloßer Übergang. Mit zunehmender Fahrt nach Süden verändern sich Licht, Temperatur und Landschaft. Die dichter besiedelten Regionen Zentralchiles weichen Fjorden, Inseln und dünn besiedelten Küsten. Gerade diese allmähliche Annäherung macht den Reiz einer Antarktisreise mit Kreuzfahrtschiff aus.
Puerto Montt verbindet Vulkane, Fjorde und deutsche Spuren
Puerto Montt liegt am nördlichen Rand des chilenischen Patagoniens. Die Region ist von Fjorden, Seen und Vulkanen geprägt. Nördlich der Stadt erhebt sich der Osorno, dessen gleichmäßige Form häufig mit dem japanischen Fuji verglichen wird. Der nahe Llanquihue-See gehört zu den größten Seen Chiles und ist bei klarer Sicht ein hervorragender Aussichtspunkt auf die Vulkankette.
In der Region sind bis heute Spuren deutscher Einwanderung sichtbar. Besonders deutlich wird dies in Orten wie Puerto Varas und Frutillar, wo Holzhäuser, Kuchenvariationen und mitteleuropäisch anmutende Architektur auf chilenische Traditionen treffen.
Konkreter Tipp für Puerto Montt: Wenn Sie zwischen einem reinen Stadtbesuch und einem Ausflug nach Puerto Varas wählen können, bietet Puerto Varas meist die eindrucksvollere Landschaft. Fragen Sie bei einem Ausflug ausdrücklich, ob ein Fotostopp am Llanquihue-See enthalten ist. Im Hafenbereich von Angelmó lohnt sich der Blick auf die kleinen Fischrestaurants; typisch für die Region ist „Curanto“, eine Kombination aus Meeresfrüchten, Fleisch, Kartoffeln und Teigfladen.
Ushuaia markiert das Ende der Welt und den Anfang des Eises
Ushuaia liegt am Beagle-Kanal und gilt als eine der südlichsten Städte der Welt. Hinter den farbigen Häusern steigen die Berge Feuerlands steil an. Der Ort war zunächst Missionsstation und später Standort eines berüchtigten Gefängnisses. Heute ist Ushuaia vor allem Ausgangspunkt zahlreicher Expeditionen in die Antarktis.
Besonders eindrucksvoll ist die Lage zwischen Meer, Wäldern und subantarktischem Gebirge. Selbst im südamerikanischen Sommer kann sich das Wetter innerhalb kurzer Zeit verändern. Wolkenfetzen ziehen über die Berghänge, während auf dem Beagle-Kanal Ausflugsboote zu Inseln mit Seelöwen und Seevögeln fahren.
Konkreter Tipp für Ushuaia: Entscheiden Sie sich bei begrenzter Liegezeit entweder für den Tierra-del-Fuego-Nationalpark oder eine Fahrt auf dem Beagle-Kanal. Der Nationalpark zeigt Moore, Wälder und die Lapataia-Bucht; der Beagle-Kanal bietet dagegen die besseren Chancen auf maritime Tierbeobachtungen. Das ehemalige Gefängnis ist heute Teil des Museo Marítimo und eignet sich besonders bei Regen oder starkem Wind.
Die Antarktis wird zur lautlosen Hauptdarstellerin
Die Antarktis-Kreuzfahrt mit der Norwegian Star ist der spektakuläre Mittelpunkt der Reise. Eisberge, schroffe Inseln, Gletscherfronten und eine beinahe unwirkliche Stille bestimmen die Szenerie. Kein Eisberg gleicht dem anderen: Manche erscheinen leuchtend blau, andere tragen gezackte Spitzen oder wirken wie schwimmende Plateaus.
Das blaue Leuchten entsteht, weil stark verdichtetes Eis rote Lichtanteile absorbiert und blaues Licht reflektiert. Dunkle Linien im Eis können eingeschlossenes Gestein und Sediment markieren. Mit etwas Glück lassen sich Pinguine, Robben oder Wale beobachten. Welche Tierarten zu sehen sind, hängt von Jahreszeit, Wetter und genauer Route ab.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer Expeditionsreise mit Anlandungen und einer Hochseekreuzfahrt mit Panorama-Passagen. Sofern in den verbindlichen Reiseunterlagen keine Landgänge in der Antarktis ausdrücklich genannt sind, sollten Sie von eindrucksvollen Sichtungen vom Schiff und nicht von einem Betreten des Kontinents ausgehen. Gerade von offenen Außendecks bietet die Norwegian Star jedoch erhöhte Blickwinkel auf Eis, Küsten und Tiere.
Konkreter Tipp für die Antarktispassage: Beobachten Sie nicht ausschließlich vom Balkon oder durch Fensterscheiben. Wechseln Sie zwischen beiden Schiffsseiten, denn Eisberge und Wale können je nach Kurs sehr kurzfristig auftauchen. Ein Fernglas mit acht- bis zehnfacher Vergrößerung ist für diese Reise deutlich nützlicher als ein extrem starkes, schwer ruhig zu haltendes Modell. Stellen Sie Ihre Kamera außerdem auf kurze Belichtungszeiten ein, da sowohl das Schiff als auch mögliche Tiere in Bewegung sind.
Die Falklandinseln überraschen mit britischem Charakter
Die Falklandinseln wirken wie eine Mischung aus windgeprägter Wildnis und britischem Küstenort. Sie sind ein britisches Überseegebiet, weshalb Großbritannien in den Länderangaben dieser Reise erscheint. In Stanley erinnern rote Telefonzellen, englische Pubs und gepflegte Vorgärten an Großbritannien – allerdings vor einer rauen Landschaft im Südatlantik.
Die Inselgruppe ist vor allem für ihre Vogelwelt bekannt. Je nach Ausflug und Saison können verschiedene Pinguinarten beobachtet werden, darunter Eselspinguine, Königspinguine oder Magellanpinguine. Viele Kolonien liegen außerhalb von Stanley und sind nur mit organisierten Geländefahrzeugen erreichbar.
Konkreter Tipp für die Falklandinseln: Wenn Tierbeobachtungen Priorität haben, reservieren Sie einen passenden Ausflug möglichst früh. Die Zahl geeigneter Fahrzeuge und Plätze ist begrenzt. Hafenanläufe können wegen Wind und Wellengang kurzfristig geändert werden, da häufig Tenderboote eingesetzt werden. Planen Sie daher keine unabhängige Tour mit knappen Zeitfenstern.
Puerto Madryn führt in die Tierwelt Patagoniens
Puerto Madryn liegt am Golfo Nuevo und ist das Tor zur Halbinsel Valdés, einem UNESCO-Weltnaturerbe. Die trockene Landschaft erscheint auf den ersten Blick karg, ist aber Lebensraum zahlreicher Tiere. Je nach Saison lassen sich Seelöwen, See-Elefanten, Guanacos, Nandus und verschiedene Seevögel entdecken. Südliche Glattwale halten sich vor allem während ihrer Fortpflanzungssaison in den geschützten Gewässern auf.
Konkreter Tipp für Puerto Madryn: Prüfen Sie vor der Buchung eines Walbeobachtungsausflugs die saisonalen Sichtungschancen für Ihren konkreten Reisetermin. Außerhalb der Walsaison ist ein Ausflug nach Punta Tombo oder zu anderen Pinguinkolonien oft die passendere Wahl. Die Entfernungen in Patagonien sind groß; ein Ausflug zur Halbinsel Valdés kann einen erheblichen Teil der Liegezeit beanspruchen.
Buenos Aires verbindet Tango, Architektur und große Gefühle
Nach der Seereise erreichen Sie Buenos Aires. Eine Übernachtung und eine Stadtrundfahrt ermöglichen einen ersten umfassenden Eindruck von Argentiniens Hauptstadt. Zu den prägenden Vierteln gehören das farbenfrohe La Boca, das elegante Recoleta, das moderne Puerto Madero und San Telmo mit seinen historischen Fassaden.
Buenos Aires wirkt europäisch und unverkennbar lateinamerikanisch zugleich. Breite Alleen treffen auf kleine Cafés, prachtvolle Theater auf spontane Tangodarbietungen. Der Obelisk an der Avenida 9 de Julio gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen, während der Friedhof von Recoleta mit seinen aufwendig gestalteten Mausoleen wie eine steinerne Stadt erscheint.
Konkreter Tipp für Buenos Aires: Nutzen Sie freie Zeit für San Telmo oder Recoleta statt für eine zweite komplette Stadtrundfahrt. Probieren Sie in einer traditionellen „Parrilla“ ein argentinisches Steak und beachten Sie, dass „bife de chorizo“ kein Wurstgericht, sondern ein kräftig geschnittenes Rindersteak bezeichnet. Wer eine Tangoshow besuchen möchte, sollte prüfen, ob der Transfer zum Hotel enthalten ist.
Iguaçu entfesselt die Kraft von Millionen Litern Wasser
Nach Buenos Aires erwartet Sie mit den Iguaçu-Wasserfällen ein weiterer Höhepunkt. Das gewaltige Wasserfallsystem besteht aus zahlreichen einzelnen Fällen und erstreckt sich über die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Besonders mächtig ist die Garganta del Diablo, der „Teufelsschlund“, in dem riesige Wassermengen unter lautem Donnern in die Tiefe stürzen.
Die beiden Länderseiten bieten unterschiedliche Perspektiven. Auf der brasilianischen Seite eröffnet sich ein breites Panorama über viele Fälle. Die argentinische Seite führt über längere Stege näher an einzelne Kaskaden heran. Durch die Gischt entstehen bei Sonnenschein häufig Regenbögen, während der umliegende Atlantische Regenwald Tukane, Nasenbären und zahlreiche Schmetterlinge beherbergt.
Konkreter Tipp für Iguaçu: Schützen Sie Kamera und Mobiltelefon bereits vor dem Betreten der Stege wasserdicht; die Gischt kann auch bei sonnigem Wetter stark sein. Halten Sie Abstand zu Nasenbären. Die Tiere wirken zutraulich, öffnen jedoch Taschen und reagieren aggressiv auf Lebensmittel. Bei der Übernachtung im Hotel Viale Cataratas in Foz do Iguaçu ist die brasilianische Seite besonders gut erreichbar.
Rio de Janeiro setzt das sonnige Finale
Zwei Nächte in Rio de Janeiro bilden den Abschluss der Reise. Nach den Eislandschaften der Antarktis könnte der Kontrast kaum größer sein: tropische Vegetation, Granitberge, lange Strände und das dichte Häusermeer prägen die berühmte Kulisse der Stadt.
Zu den wichtigsten Aussichtspunkten gehören der Corcovado mit der Christusstatue und der Zuckerhut an der Guanabara-Bucht. Die Copacabana ist nicht nur Strand, sondern auch eine Bühne des städtischen Lebens. Das schwarz-weiße Wellenmuster der Promenade wurde vom brasilianischen Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx gestaltet und gehört zu den markantesten Motiven Rios.
Konkreter Tipp für Rio: Vom Hotel Windsor Plaza Copacabana erreichen Sie die Strandpromenade bequem. Für den Zuckerhut ist der späte Nachmittag besonders reizvoll, weil sich Stadt, Bucht und Christusstatue im wärmeren Licht zeigen. Bei guter Sicht sollte der Corcovado dagegen möglichst am Vormittag besucht werden, bevor sich Wolken um den Gipfel bilden. Probieren Sie in einer Saftbar „Açaí na tigela“ oder einen frisch gemixten Maracujasaft.
Ausgewählte Hotels ergänzen die Kreuzfahrt
- Norwegian Star: Premium-Schiff und komfortables Zuhause während der Kreuzfahrt, inklusive Vollpension.
- Two Hotel Buenos Aires: Ausgangspunkt für die Entdeckung der argentinischen Hauptstadt.
- Hotel Viale Cataratas, Foz do Iguaçu: Praktische Basis für den Besuch der brasilianischen Wasserfallseite.
- Hotel Windsor Plaza Copacabana, Rio de Janeiro: Unterkunft nahe der berühmten Copacabana.
Eine Reise für Menschen, die starke Kontraste suchen
Diese 24-tägige Südamerika- und Antarktisreise eignet sich besonders für Reisende, die nicht nur ein einzelnes Ziel sehen möchten. Sie kombiniert eine lange Hochseekreuzfahrt mit mehreren der bekanntesten Natur- und Kulturhöhepunkte des Kontinents. Das Erlebnis reicht von den Anden über Feuerland und antarktische Eiswelten bis zum Regenwald von Iguaçu und den Stränden Rios.
Der Reisepreis ab 7.299 € umfasst ein außergewöhnlich umfangreiches Gesamtpaket mit Flügen, Kreuzfahrt, Vollpension an Bord, Hotelaufenthalten mit Frühstück und ausgewählten Stadtrundfahrten. Besonders lohnenswert ist die Reise, weil schwer miteinander kombinierbare Ziele in einer Route zusammengeführt werden. Wer Patagonien, die Falklandinseln, die Antarktis, Buenos Aires, die Iguaçu-Wasserfälle und Rio de Janeiro erleben möchte, erhält hier eine eindrucksvolle Alternative zu mehreren einzeln organisierten Fernreisen.




