Beschreibung
Rio, Iguaçu und Antarktis in einer Reise: 23 Tage mit Flügen, Stadtrundfahrten, Premium-Kreuzfahrt, Vollpension und Hotelnächten ab 7.199 €.

Eine außergewöhnliche Route zwischen Tropen, Pampa und Packeis
Diese Kreuzfahrt durch Südamerika und die Antarktis verbindet Landschaften, die gegensätzlicher kaum sein könnten: das tropische Rio de Janeiro, die gewaltigen Iguaçu-Wasserfälle, die elegante Architektur von Buenos Aires, die Tierwelt Patagoniens und die stillen Eislandschaften rund um die Antarktische Halbinsel. Anschließend führt die Route durch den äußersten Süden des Kontinents bis nach Chile.
Gerade diese Kombination macht die Reise besonders lohnenswert. Statt mehrere einzelne Fernreisen, Flüge, Hotels und Transfers organisieren zu müssen, erleben Sie zahlreiche Höhepunkte Argentiniens, Brasiliens, Uruguays und Chiles innerhalb eines zusammenhängenden Arrangements. Die Falklandinseln und die antarktischen Gewässer ergänzen die Route um Ziele, die auf klassischen Südamerika-Rundreisen nur selten enthalten sind.
Die Reise ist laut Angebotsbeschreibung 23-tägig inklusive Flügen. Zusätzlich wird eine Reisedauer von 21 Tagen genannt. Vor der Buchung empfiehlt es sich deshalb, die konkreten An- und Abreisetage sowie die Anzahl der Hotel- und Schiffsnächte im verbindlichen Reiseverlauf zu prüfen.
Was im Reisepreis von 7.199 Euro enthalten ist
Der ausgewiesene Preis umfasst nicht nur die Kreuzfahrt, sondern auch zentrale Bausteine der Rundreise. Dadurch lässt sich der organisatorische Aufwand einer komplexen Länderreise erheblich reduzieren.
- Internationale Flüge gemäß Angebot
- Unterbringung in 3-Sterne-Hotels mit Frühstück
- Eine Übernachtung in Buenos Aires einschließlich Stadtrundfahrt
- Eine Übernachtung in Santiago de Chile einschließlich Stadtrundfahrt
- Reisebausteine in Brasilien mit Rio de Janeiro und den Iguaçu-Wasserfällen
- Kreuzfahrt auf der Norwegian Star
- Vollpension an Bord in den im Tarif eingeschlossenen Restaurants
- Route über Patagonien, die Falklandinseln, antarktische Gewässer, Ushuaia und Puerto Montt
Besonders attraktiv ist die Mischung aus geführten Programmpunkten und längeren Schiffsetappen. Nach den intensiven Besichtigungen in Brasilien und Argentinien dient die Norwegian Star als komfortables, schwimmendes Hotel. Sie müssen nicht an jedem Reisetag den Koffer neu packen und erreichen dennoch abgelegene Regionen am südlichen Ende der Welt.
Rio de Janeiro zeigt sich zwischen Granitbergen und Atlantik
Rio de Janeiro ist weit mehr als Copacabana und Karneval. Die Stadt liegt in einer spektakulären Landschaft aus bewaldeten Höhenzügen, geschützten Buchten und markanten Granitfelsen. Der Zuckerhut entstand vor mehreren Hundert Millionen Jahren und gehört ebenso zum Stadtbild wie der 710 Meter hohe Corcovado mit der Christusstatue.
Falls während des Aufenthalts freie Zeit bleibt, lohnt sich ein genauer Blick auf die historische Innenstadt. Im Real Gabinete Português de Leitura verbirgt sich ein prachtvoller Lesesaal mit hohen Bücherwänden und neugotischer Architektur. Ebenfalls sehenswert ist die farbenfrohe Escadaria Selarón im Viertel Lapa. Der chilenische Künstler Jorge Selarón verzierte die Treppe mit Tausenden Fliesen aus zahlreichen Ländern.
Ein konkreter Tipp für die Aussichtspunkte: Am Zuckerhut verändert sich das Panorama kurz vor Sonnenuntergang besonders eindrucksvoll. Dann leuchten die Strände von Botafogo und Copacabana, während hinter dem Corcovado langsam das Licht verschwindet. Ist eine Auffahrt nicht Teil des Programms, sollten Tickets für die Seilbahn möglichst für ein festes Zeitfenster reserviert werden. Bei tief hängenden Wolken bietet der niedrigere Morro da Urca häufig noch freie Sicht, selbst wenn der Gipfel des Zuckerhuts bereits im Nebel liegt.
In Iguaçu wird Wasser zur Naturgewalt
Die Iguaçu-Wasserfälle bestehen nicht aus einem einzigen Fall, sondern aus einem kilometerlangen System zahlreicher Kaskaden. Je nach Wasserstand stürzen rund 275 einzelne Fälle über Basaltstufen in die Tiefe. Das gesamte Gebiet ist von subtropischem Regenwald umgeben und sowohl auf brasilianischer als auch auf argentinischer Seite geschützt.
Die brasilianische Seite ist besonders für ihre weiten Panoramablicke bekannt. Von mehreren Aussichtspunkten lässt sich die enorme Breite des Wasserfallsystems erfassen. Die argentinische Seite führt dagegen über Stege näher an zahlreiche Kaskaden heran. Der berühmteste Abschnitt ist die Garganta del Diablo, der „Teufelsschlund“, in dem gewaltige Wassermassen in einen hufeisenförmigen Abgrund stürzen.
Für den Besuch sind nicht nur regenfeste Jacken, sondern auch ein einfacher Schutz für Kamera und Mobiltelefon sinnvoll. Auf den Stegen entsteht selbst bei sonnigem Wetter ein dichter Sprühnebel. Brillenträger profitieren von einem kleinen Mikrofasertuch, da die Gläser innerhalb weniger Sekunden nass werden können. Halten Sie außerdem Abstand zu Nasenbären: Die Tiere wirken harmlos, sind aber geübte Futtersucher und können Taschen oder Verpackungen schnell aufreißen.
Buenos Aires erzählt von Tango, Einwanderung und großen Boulevards
Buenos Aires bildet den Übergang zwischen der Rundreise und der Kreuzfahrt. Bei der eingeschlossenen Stadtrundfahrt begegnen Ihnen voraussichtlich sehr unterschiedliche Facetten der argentinischen Hauptstadt: repräsentative Plätze, europäisch geprägte Fassaden, moderne Hafenviertel und traditionsreiche Wohnquartiere.
Besonders spannend ist der Kontrast zwischen der Plaza de Mayo und dem früheren Hafenviertel La Boca. An der Plaza de Mayo befinden sich die Casa Rosada und die Kathedrale, in der Jorge Mario Bergoglio vor seiner Wahl zum Papst wirkte. La Boca wurde dagegen stark durch italienische Einwanderer geprägt. Die bunt gestrichenen Häuser am Caminito erinnern an die Zeit, als Hafenarbeiter übrig gebliebene Schiffsfarbe für ihre einfachen Wellblechfassaden verwendeten.
Wenn der Zeitplan einen individuellen Abend erlaubt, suchen Sie gezielt nach einer kleineren Milonga statt nach einer reinen Bühnenshow. In traditionellen Tanzsälen lässt sich beobachten, wie der Tango als soziale Kultur funktioniert: Tanzpartner werden oft über Blickkontakt aufgefordert, und die Tanzrichtung folgt festen Regeln. Wer lieber argentinische Küche probiert, sollte auf den Unterschied zwischen „bife de chorizo“ und „chorizo“ achten – ersteres ist ein kräftiges Rindersteak, letzteres eine Wurst.
Die Norwegian Star wird zum komfortablen Basislager
Mit der Norwegian Star Kreuzfahrt beginnt der maritime Teil der Reise. Das Premium-Schiff bietet Restaurants, Lounges und wettergeschützte Innenbereiche – ein wichtiger Vorteil auf einer Route, bei der tropische Temperaturen, patagonischer Wind und antarktische Kälte innerhalb weniger Tage aufeinanderfolgen können.
Für die Tier- und Landschaftsbeobachtung lohnt es sich, frühzeitig verschiedene Aussichtspunkte an Bord zu testen. Freie Außendecks bieten zwar das unmittelbarste Erlebnis, doch bei starkem Wind sind große Fenster in einer öffentlich zugänglichen Lounge oft angenehmer. Ein Fernglas mit acht- bis zehnfacher Vergrößerung ist für diese Route besonders nützlich: Wale, Albatrosse, Pinguinkolonien und Eisformationen befinden sich häufig in größerer Entfernung.
Prüfen Sie täglich die Borddurchsagen und den Navigationskanal auf dem Kabinenfernseher. Sichtungen lassen sich nicht planen, werden von der Brücke oder vom Expeditionsteam jedoch häufig kurzfristig angekündigt. In antarktischen Gewässern bleibt es im Südsommer lange hell. Deshalb kann sich auch ein Blick an Deck am frühen Morgen oder späteren Abend lohnen, wenn viele Gäste bereits in ihren Kabinen sind.
Puerto Madryn ist das Tor zur Tierwelt Patagoniens
Puerto Madryn liegt am Golfo Nuevo und ist Ausgangspunkt für Ausflüge zur Halbinsel Valdés. Das UNESCO-Welterbe zählt zu den wichtigsten Naturgebieten Argentiniens. Je nach Jahreszeit lassen sich dort Seelöwen, See-Elefanten, Guanacos, Nandus, Magellan-Pinguine und verschiedene Walarten beobachten.
Da die Entfernungen auf der Halbinsel groß sind, sollte ein Ausflug nicht nur anhand des Namens, sondern nach der tatsächlich besuchten Küste ausgewählt werden. Punta Norte ist unter anderem für Seelöwenkolonien bekannt, während Punta Delgada und Caleta Valdés andere Landschaften und Beobachtungsmöglichkeiten bieten. Tierbegegnungen hängen stets von Saison, Wetter und natürlichen Wanderungen ab.
Wer im Hafen bleibt, kann an der Küste von Puerto Madryn mit etwas Glück ebenfalls Tiere entdecken. Ein Fernglas ist hier deutlich wertvoller als ein starkes Teleobjektiv ohne Bildstabilisierung, denn der patagonische Wind erschwert ruhige Aufnahmen. Für Fotos empfiehlt sich eine kurze Belichtungszeit, insbesondere bei fliegenden Kormoranen oder Albatrossen.
Auf den Falklandinseln begegnen Sie britischer Kultur im Südatlantik
Die Falklandinseln überraschen mit einer Mischung aus rauer Natur, britischen Traditionen und südamerikanischer Nähe. In Stanley stehen farbige Häuser, eine anglikanische Kathedrale und rote Telefonzellen vor einer beinahe baumlosen Küstenlandschaft. Die Inselgruppe ist ein britisches Überseegebiet, weshalb Großbritannien in der Länderliste dieser Reise erscheint.
Viele Kreuzfahrtschiffe ankern vor Stanley und bringen ihre Gäste mit Tenderbooten an Land. Bei starkem Wind oder hohem Wellengang kann dieser Hafen kurzfristig ausfallen. Deshalb sollten besonders begehrte Ausflüge zu weiter entfernten Pinguinkolonien nur mit klar geregelten Stornierungsbedingungen gebucht werden.
Für Stanley selbst eignet sich ein Spaziergang entlang der Ross Road. Dort liegen mehrere Denkmäler und historische Gebäude dicht beieinander. Wer einen lokalen Souvenir-Stempel oder eine Postkarte mit Falkland-Motiv möchte, sollte dies direkt nach dem Anlanden erledigen: Bei mehreren Schiffen können Post und kleine Geschäfte später stark besucht sein.
Die Antarktis ist kein Hafen, sondern ein überwältigender Naturraum
Der emotional stärkste Abschnitt ist die Fahrt durch die Eiswelt der Antarktis. Tafeleisberge, schroffe Inseln, Gletscherfronten und ein nahezu monochromes Farbspiel aus Weiß, Blau und Schwarz bestimmen die Szenerie. In dieser Region entscheidet die Natur über den Tagesablauf. Wind, Seegang, Sichtweite und Eisverhältnisse können den Kurs beeinflussen.
Wichtig ist die richtige Erwartung: Eine Kreuzfahrt mit einem größeren Hochseeschiff bedeutet nicht automatisch eine Anlandung auf dem antarktischen Kontinent. Häufig steht das landschaftliche Kreuzen in antarktischen Gewässern im Mittelpunkt. Maßgeblich ist ausschließlich der endgültige Reiseplan des Veranstalters. Gerade vom Schiff aus entfalten jedoch große Eisberge und Gletscherfronten ihre eindrucksvolle Dimension.
Für Fotos ist ein Polfilter nur bei seitlichem Sonnenlicht hilfreich; bei bedecktem Himmel nimmt er häufig unnötig Licht weg. Ersatzakkus sollten körpernah aufbewahrt werden, weil Kälte ihre Leistung reduziert. Noch wichtiger: Legen Sie die Kamera zwischendurch bewusst beiseite. Das Knacken des Eises, das Rufen der Seevögel und die Stille zwischen den Wellen gehören zu den intensivsten Eindrücken dieser Reise.
Ushuaia markiert das Ende der bewohnten Welt
Ushuaia liegt zwischen dem Beagle-Kanal und den Bergen Feuerlands. Die Stadt bezeichnet sich gern als „Ende der Welt“, obwohl auch andere Orte um diesen Titel konkurrieren. Historisch entwickelte sie sich unter anderem rund um eine Strafkolonie; heute ist sie ein bedeutender Ausgangspunkt für Antarktisreisen.
Bei begrenzter Zeit lohnt sich das Museo del Fin del Mundo für einen Einblick in Naturgeschichte und Besiedlung. Landschaftlich reizvoller ist eine Fahrt in den Tierra-del-Fuego-Nationalpark. Dort treffen Torfmoore, Südbuchenwälder, Bergseen und Meeresbuchten auf engem Raum zusammen.
Ein spezieller kulinarischer Tipp ist die Centolla, die Königskrabbe des Beagle-Kanals. In Restaurants wird sie als ganzes Tier, in Suppen oder gefüllt serviert. Fragen Sie nach frischer statt tiefgekühlter Ware und vergleichen Sie die ausgewiesenen Preise, da Portionen und Zubereitungsarten erheblich variieren.
Puerto Montt öffnet den Weg in Chiles Seen- und Vulkanlandschaft
Nach den kargen Landschaften des Südens wirkt die Umgebung von Puerto Montt überraschend grün. Die Region ist von Seen, Wäldern und Vulkanen geprägt. Beliebte Ziele sind Puerto Varas am Llanquihue-See, die Petrohué-Wasserfälle und – bei klarer Sicht – der nahezu symmetrische Vulkan Osorno.
Bei der Auswahl eines Ausflugs sollte die Sichtweite berücksichtigt werden. Ist der Osorno vollständig von Wolken verdeckt, bietet Puerto Varas mit seinen deutsch beeinflussten Häusern, Cafés und dem Seeufer oft die bessere Alternative zu einer langen Vulkanfahrt. Für die Petrohué-Wasserfälle ist dagegen ein hoher Wasserstand besonders eindrucksvoll, weil das türkisfarbene Wasser dann kraftvoll durch die dunklen Lavaformationen strömt.
Santiago de Chile setzt den urbanen Schlusspunkt
Die eingeschlossene Übernachtung in Santiago de Chile verhindert, dass die Reise unmittelbar nach dem Ausschiffen endet. Bei der Stadtrundfahrt erleben Sie Chiles Hauptstadt zwischen kolonialen Plätzen, modernen Hochhäusern und den Ausläufern der Anden.
Bei klarer Sicht ist der Cerro San Cristóbal einer der besten Aussichtspunkte. Die Andenkette wirkt am Morgen oft deutlicher, bevor sich Dunst über dem Talkessel sammelt. Im Zentrum lohnt sich ein Blick in den Mercado Central mit seiner historischen Eisenkonstruktion. Wer chilenische Küche probieren möchte, kann gezielt nach Pastel de Choclo suchen, einem Auflauf aus Mais, Fleisch, Ei und Oliven.
Warum sich diese Südamerika- und Antarktisreise lohnt
Diese Rundreise mit Kreuzfahrt ist ideal für Reisende, die nicht zwischen Brasilien, Patagonien und der Antarktis wählen möchten. Sie erleben weltberühmte Städte, eines der mächtigsten Wasserfallsysteme der Erde, entlegene Inseln, patagonische Tierwelten und antarktische Eislandschaften in einer einzigen Reise.
Der besondere Wert liegt in der schwer selbst zu organisierenden Route. Flüge, Hotelaufenthalte, Stadtrundfahrten und eine lange Hochseekreuzfahrt werden miteinander kombiniert. Gleichzeitig sorgt die Vollpension an Bord für kalkulierbare Leistungen während des größten Reiseabschnitts.
Für 7.199 Euro erhalten Sie somit keine gewöhnliche Kreuzfahrt, sondern eine umfangreiche Südamerika-Antarktis-Kombinationsreise: vom tropischen Regenwald über die Metropolen am Río de la Plata bis zum Beagle-Kanal, zu den Falklandinseln und in die Stille des südlichen Eismeers. Kaum eine andere Route vermittelt innerhalb weniger Wochen so eindrucksvoll, wie vielfältig die südliche Hälfte des amerikanischen Kontinents ist.




