Urlaub mit dem Hund – Was man manchen kann und woran man denken sollte

28. März 2026 Von chrissi Aus

Den Urlaub gemeinsam mit dem eigenen Hund zu verbringen, ist für die meisten Hundehalter selbstverständlich. Immer mehr Urlaubsregionen und Unterkünfte haben sich darauf eingestellt und bieten entsprechende Möglichkeiten an. Ob man nun in Deutschland bleibt, ins Ausland fährt, mit dem eigenen Pkw, Wohnmobil, Zug oder Flugzeug verreisen möchte, alles wäre theoretisch möglich. Eines ist dabei aber immer wichtig und ratsam, nämlich den Urlaub mit Hund gut zu organisieren.

Es gibt einige Faktoren, die dabei eine Rolle spielen. Manches hängt von der gewählten Reiseform und vom gewählten Reiseziel ab. Auch müssen individuelle Bedürfnisse des Hundes mit berücksichtigt werden.

Das richtige Reiseziel wählen

Bei Auslandsreisen muss man vorab grundsätzlich die Bestimmungen der Länder in Erfahrung bringen, um herauszubekommen, ob und wie der Urlaub mit dem vierbeinigen Freund überhaupt möglich ist. Dort, wo es besonders strenge Bestimmungen gibt, können sich auch schon so manche Urlaubsziele von selbst erledigen.

Am unkompliziertesten wird man im eigenen Land mit dem Hund Urlaub machen können. Generell wird man dafür überall tierfreundliche Unterkünfte oder auch Campingplätze finden, ob in den Bergen bis hin zur Nord- oder Ostsee. Dazu gib es Wanderrouten, die sich mit Hund eignen und auch schöne Hundestrände. Mittlerweile sind auch in einigen Jugendherbergen Hunde erlaubt.

Städtetrips mit Hund sind doch weniger empfehlenswert, da in Museen und vielen anderen Attraktionen, Shops oder Restaurants und sogar in manchen Parks Hunde unerwünscht sind. Dazu hat auch der Hund von so einem Urlaub am wenigsten.

Auch sollte man beim Reiseziel an die klimatischen Bedingungen denken. Hitze oder Kälte sind nicht für jeden Hund schön und können ihn gesundheitlich stark belasten. Aber das kann individuell unterschiedlich ausfallen, es muss nur mit berücksichtigt werden.

Camping mit dem Hund wird immer beliebter

Ob man über das Wochenende an die deutsche Küsten fahren möchte oder zwei Wochen in Dänemark verbringen will, Camping mit Hund wird bei vielen Hundehaltern immer beliebter. Viele lieben dabei die Möglichkeit, ihren Urlaub draußen in der Natur zu verbringen. Seine Übernachtungsmöglichkeit bringt man in Form eines Wohnwagens oder Wohnmobil gleich mit und man kann das Gefährt gleich für den Hund passend einrichten. Erfahrene Hundehalter und Camper wissen, was sie für so einen Urlaub für sich und für das Tier alles dabei haben müssen. Natürlich muss vorab geklärt werden, ob Hunde auf den ausgewählten Campingplätzen überhaupt erlaubt sind und an welche Regeln man sich halten muss.

Welches Hundefutter und welche Kauasnacks empfehlen sich auf einer Reise? – Unverträglichkeiten und Allergien müssen dabei berücksichtigt werden

Wenn man einen Urlaub mit Hund plant, sollten gewisse Vorbereitungen getroffen werden. Neben der bereits erwähnten Auswahl des Reiseziels sowie einer hundefreundlichen Unterkunft ist ebenso die richtige Verpflegung für den Hund ein nicht zu vernachlässigender Punkt. Der Urlaub kann zumindest für die Menschen hauptsächlich in Verbindung mit Entspannung stehen, aber für die Tiere kann es durch die Anreise, die neue Umgebung, viele neue Reize, veränderter Tagesablauf usw. unter anderem auch zu Verdauungsproblemen kommen. Deshalb sollte man beim Hund nicht auch noch das Hundefutter verändern. Besser ist es, bei dem Futter zu bleiben, welches man immer füttert. Im Optimalfall ist das bereits ein qualitativ hochwertiges Hundefutter – z.B. von Reico. Man erspart seinem Tier dann den Umstellungsstress, weil eine Futterumstellung für den Magen-Darm-Trakt immer eine Veränderung bedeutet mit unter Umständen unerwünschten Nebenwirkungen.

Entweder kann man das gewohnte Futter in der nötigen Menge mitnehmen oder man klärt ab, ob man es sich zum Urlaubsziel liefern lassen oder vor Ort kaufen kann. Ähnlich sieht es dann auch aus, wenn der Hund wegenUnverträglichkeiten oder Allergien nur bestimmte Kausnacks und Leckerchen erhalten sollte. Auch diese sollte man, wie das Futter, handhaben.

Abhängig vom Hund und der Reise, einen Tierarzt-Check vornehmen lassen

In einigen Fällen empfiehlt es sich, den Hund vor der Reise dem Tierarzt vorzustellen. Zum Beispiel vor Auslandsreisen oder wenn man weiß, dass der Hund einer stärken körperliche Belastung (z.B. Wanderurlaub) oder mit einem bestimmten Klima zurechtkommen muss. Es können Impfungen erforderlich werden oder bestimmte Prophylaxen. Auch kann man mit dem Tierarzt eine passende Hunde-Reiseapotheke zusammenstellen.

Generell gehört in eine Hunde-Reiseapotheke:

• Verbandsmaterial
• Geeignete Mittel zum Desinfizieren
• Mittel gegen Durchfall
• Zeckenzange, Flohkamm
• Augenspülung
• Wund-/Heilsalbe
• Fieberthermometer
• Medikamente, die der Hund üblicherweise benötigt

Kurze Checkliste zum Schluss:

• Einreisebestimmungen für das Urlaubsland überprüfen
• Heimtierausweis mitführen
• Impfungen und Gesundheitszustand des Hundes überprüfen lassen
• An passende Transportbox für den Hund (Auto, Flugzeug, Zug) denken
• Passende Reiseapotheke zusammenstellen
• Ausreichend Wasser für die Reise dabei haben
• Futter- und Wassernäpfe (evtl. faltbar)
• Decke
• Körbchen
• Spielzeug
• Leinen, Halsband/Geschirr
• Kotbeutel
• Equipment für die Fellpflege
• Evtl. Maulkorb
• Evtl. Futter sowie Kausnacks/Leckerchen mitnehmen
• Währen der Reise einen Hund nie allein im Auto lassen!