Beschreibung
Ägyptens Tempel, eine Nilkreuzfahrt und entspannte Tage am Roten Meer verbinden sich zu einer 15-tägigen Reise voller Sonne, Geschichte und Genuss.

Eine Reise, die Badeurlaub und Pharaonengeschichte klug kombiniert
Diese Rundreise durch Ägypten lohnt sich für alle, die sich nicht zwischen Erholung und Entdeckungen entscheiden möchten. Statt jeden Tag das Hotel zu wechseln, verbindet das Angebot zwei besonders reizvolle Seiten des Landes: entspannte Urlaubstage in Hurghada und eine Nilkreuzfahrt ab Luxor durch das historische Herz Ägyptens. Die Flüge sind bereits eingeschlossen, in Hurghada wohnen Sie in einem 4-Sterne-Hotel mit All Inclusive, während Sie an Bord eines 4-Sterne-Schiffes Vollpension genießen.
Der Reiseablauf ist angenehm aufgebaut: Zunächst kommen Sie am Roten Meer an und haben Zeit, sich auf Klima und Umgebung einzustellen. Danach beginnt die Fahrt auf dem Nil zwischen Luxor und Assuan. Im Anschluss warten erneut Badetage in Hurghada. Gerade diese Reihenfolge macht die Reise attraktiv. Nach Tempeln, Gräbern und frühen Besichtigungen müssen Sie nicht direkt die Heimreise antreten, sondern können die Eindrücke am Strand oder Pool in Ruhe nachwirken lassen.
Mit einem Preis von 875 Euro bietet die Kombination aus Flügen, Kreuzfahrt, Verpflegung und Badeaufenthalt ein bemerkenswert umfangreiches Gesamtpaket. Die Ausschreibung nennt eine Reisedauer von 15 Tagen; dies entspricht üblicherweise 14 Übernachtungen, wobei die genaue Dauer von den Flugzeiten abhängen kann.
Hurghada zeigt das Rote Meer über und unter Wasser
Hurghada ist weit mehr als ein klassischer Badeort. Die Stadt erstreckt sich über viele Kilometer entlang der Küste und besitzt sehr unterschiedliche Viertel. Rund um Sakkala erleben Sie das lebhafte, moderne Hurghada mit Geschäften, Cafés und der Marina. In El Dahar, dem älteren Stadtteil, prägen kleine Läden, Gewürzhändler, Bäckereien und der lokale Alltag das Bild. Dazwischen liegen Hotelanlagen, Sandbuchten und Zugänge zu einem der artenreichsten Meere der Welt.
Das Hotel Bella Vista Hurghada ist laut Reisebeschreibung die Unterkunft für den Badeaufenthalt. Seine Lage im Bereich Sakkala ist besonders praktisch: Sie sind nicht vollständig auf die Hotelanlage beschränkt, sondern erreichen das urbane Hurghada mit kurzen Wegen. Für einen konkreten Abendspaziergang bietet sich die Hurghada Marina an. Besonders stimmungsvoll ist sie kurz nach Sonnenuntergang, wenn die Boote beleuchtet sind und die größte Hitze des Tages nachlässt.
Das eigentliche Naturerlebnis wartet jedoch im Wasser. Im Roten Meer können bereits in geringer Tiefe Falterfische, Papageifische, Doktorfische und kleine Schwärme von Fahnenbarschen auftauchen. Statt irgendeinen Bootsausflug auszuwählen, lohnt es sich, gezielt nach einer Tour zu einem geschützten Riff mit begrenzter Gruppengröße zu fragen. Die häufig angebotenen Ziele Giftun Island, Orange Bay und Mahmya unterscheiden sich deutlich: Orange Bay ist stärker auf Strandkulisse und Fotomotive ausgerichtet, während bei reinen Schnorcheltouren zu Außenriffen meist mehr Zeit am Riff vorgesehen ist.
- Fragen Sie beim Schnorchelausflug ausdrücklich nach der Anzahl der Wasserstopps. Zwei längere Stopps sind meist ergiebiger als mehrere kurze Aufenthalte mit häufigem Ein- und Aussteigen.
- Erkundigen Sie sich, ob Flossen und Masken direkt an Bord angepasst werden. Eine undichte Maske beeinträchtigt das Erlebnis an den Riffen erheblich.
- Wenn Sie gezielt Meeresbewohner beobachten möchten, wählen Sie einen frühen Ausflug. Am Vormittag ist das Wasser häufig ruhiger und an beliebten Plätzen sind weniger Boote unterwegs.
- Für einen Eindruck vom ägyptischen Alltag besuchen Sie El Dahar am späten Nachmittag. Achten Sie dort auf die traditionellen Fladenbrot-Bäckereien, in denen das Brot oft direkt aus dem Ofen verkauft wird.
Luxor ist das größte Freilichtmuseum am Nil
Mit Luxor erreicht die Reise einen der bedeutendsten historischen Orte der Welt. Das antike Theben war über Jahrhunderte religiöses und politisches Zentrum Ägyptens. Die Lage der Monumente folgt dabei einer faszinierenden Symbolik: Auf der östlichen Nilseite, wo die Sonne aufgeht, lagen Tempel und Wohngebiete. Die westliche Seite, an der die Sonne untergeht, war mit Tod, Jenseits und Wiedergeburt verbunden. Dort befinden sich die großen Nekropolen und Totentempel.
Der Karnak-Tempel beeindruckt nicht nur durch seine Größe, sondern vor allem durch den Großen Säulensaal. Seine 134 monumentalen Säulen stehen so dicht, dass zwischen ihnen eine beinahe steinerne Waldlandschaft entsteht. Schauen Sie nicht nur geradeaus: An den oberen Bereichen einiger Säulen sind noch Farbreste erhalten, die erahnen lassen, wie bunt ägyptische Tempel ursprünglich gestaltet waren. Die heutigen Sandsteinfarben vermitteln nur einen Teil des einstigen Erscheinungsbildes.
Der Luxor-Tempel wirkt am späten Nachmittag besonders eindrucksvoll. Während Karnak vor allem dem Gott Amun geweiht war, spielte der Luxor-Tempel eine zentrale Rolle beim Opet-Fest. Dabei wurden Götterstatuen in einer feierlichen Prozession zwischen Karnak und Luxor transportiert. Teile der historischen Sphingenallee, die beide Tempelanlagen miteinander verband, sind heute wieder freigelegt und restauriert.
Falls Besichtigungen nicht bereits im Reisepreis eingeschlossen sind, lohnt sich eine genaue Prüfung der angebotenen Ausflugspakete. Für Luxor sollte eine Tour beide Nilufer berücksichtigen. Eine reine Stadtrundfahrt auf der Ostseite lässt das für das Verständnis der ägyptischen Jenseitsvorstellungen wichtige Westufer aus.
Im Tal der Könige zählen Details mehr als Grabkammern
Das Tal der Könige liegt verborgen in einer kargen Felsenlandschaft westlich von Luxor. Anders als die weithin sichtbaren Pyramiden sollten diese Gräber möglichst unauffällig bleiben. Dennoch wurden viele von ihnen bereits in der Antike geplündert. Ihre Wandmalereien überdauerten teilweise in erstaunlich kräftigen Farben, weil sie über Jahrtausende vor Sonnenlicht und Feuchtigkeit geschützt waren.
Bei einem Besuch sollten Sie nicht ausschließlich auf den berühmten Namen Tutanchamun achten. Sein Grab ist historisch wegen des nahezu unversehrten Fundes bedeutend, fällt räumlich jedoch vergleichsweise klein aus. Andere zugängliche Gräber besitzen längere Korridore und umfangreichere Dekorationen. Welche Kammern geöffnet sind, wechselt zum Schutz der Anlagen. Prüfen Sie daher direkt am Eingang, welche Gräber mit dem Standardticket besichtigt werden können und für welche ein separates Zusatzticket erforderlich ist.
Ein besonderes Detail sind die astronomischen Darstellungen an Decken und Wänden. Sterne, Sonnenbarken und Szenen aus Unterweltsbüchern dienten nicht bloß als Schmuck. Sie sollten dem verstorbenen Pharao den Weg durch die Nacht und zur Wiedergeburt weisen. Wer diese Symbolik kennt, betrachtet die Malereien nicht als isolierte Bilder, sondern als zusammenhängende spirituelle Landkarte.
- Konzentrieren Sie sich im Tal der Könige lieber auf zwei oder drei Gräber intensiv, statt jede zugängliche Kammer möglichst schnell abzuhaken.
- Fragen Sie den Ägyptologen vor dem Betreten nach einem konkreten Motiv, das Sie im jeweiligen Grab suchen sollen. So erschließen sich die Bildfolgen wesentlich leichter.
- Am Totentempel der Hatschepsut lohnt sich der Blick zurück in Richtung Niltal: Der starke Gegensatz zwischen kahlem Gebirge und grünem Fruchtland wird von dort besonders deutlich.
Die Nilfahrt macht Ägyptens Lebensader sichtbar
Der besondere Reiz einer Flusskreuzfahrt auf dem Nil liegt nicht nur in den bekannten Sehenswürdigkeiten. Zwischen Luxor und Assuan gleitet das Schiff an einer Landschaft vorbei, die sich seit Jahrtausenden am Wasser orientiert. Direkt am Ufer wachsen Dattelpalmen, Bananenstauden und Zuckerrohr. Nur wenige Kilometer weiter beginnt die trockene Wüste. Dieser scharfe Übergang zwischen fruchtbarem Grün und ockerfarbenem Sand gehört zu den stärksten Bildern der Reise.
Planen Sie während der Fahrt bewusst Zeit an Deck ein. Besonders abwechslungsreich sind die frühen Morgenstunden und die Zeit unmittelbar vor Sonnenuntergang. Dann arbeiten Fischer in kleinen Booten, Reiher stehen im flachen Wasser und in den Uferdörfern beginnt oder endet der Tag. Während der Mittagszeit ist das Licht härter und die Landschaft wirkt weniger plastisch.
Ein spannender Abschnitt der Route ist die Schleuse von Esna. Je nach Verkehrsaufkommen warten hier mehrere Schiffe, bevor sie den Höhenunterschied passieren. Händler nähern sich mit kleinen Booten und versuchen, Tücher oder Kleidung bis auf die oberen Decks zu werfen. Dieses ungewöhnliche Verkaufsspektakel ist längst ein typisches Erlebnis auf Nilkreuzfahrten. Möchten Sie etwas kaufen, sollten Sie Preis und Währung eindeutig wiederholen, bevor die Ware an Bord gelangt.
Edfu und Kom Ombo erzählen von Falkengott und Krokodilkult
Zu den möglichen Stationen einer Kreuzfahrt zwischen Luxor und Assuan gehören Edfu und Kom Ombo. Ob die Ausflüge im Preis enthalten sind, hängt vom gebuchten Programm ab. Der Horus-Tempel von Edfu zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln des Landes. Er stammt aus ptolemäischer Zeit und wurde über Jahrhunderte von Sand und späteren Siedlungsschichten bedeckt. Dadurch blieben Säulen, Reliefs und Innenräume außergewöhnlich vollständig erhalten.
Am Eingang steht Horus in Gestalt eines Falken. Im Inneren erzählen Reliefs vom mythischen Kampf zwischen Horus und Seth. Besonders interessant ist das sogenannte Allerheiligste mit einem steinernen Schrein. Achten Sie außerdem auf die dunklen Decken einiger Räume: Ein Teil der Schwärzung stammt von Rauch, da Bereiche des Tempels in späteren Jahrhunderten bewohnt oder anderweitig genutzt wurden.
Der Doppeltempel von Kom Ombo ist symmetrisch zwei Gottheiten gewidmet: dem krokodilgestaltigen Sobek und dem falkenköpfigen Haroeris. Diese doppelte Anlage ist in Ägypten ungewöhnlich. Auf Reliefs finden sich Darstellungen medizinischer Instrumente, die häufig als Hinweis auf die Heilkunde der damaligen Zeit interpretiert werden. Im benachbarten Krokodilmuseum sind mumifizierte Krokodile ausgestellt, denn die Tiere wurden in der Region als Erscheinungsform Sobeks verehrt.
Assuan verbindet Granit, Inseln und nubische Kultur
Assuan besitzt eine andere Atmosphäre als Luxor. Die Landschaft wird felsiger, der Nil fließt zwischen Granitinseln hindurch und traditionelle Feluken mit dreieckigen Segeln prägen das Bild. Seit der Antike war die Region ein wichtiger Lieferant für roten und schwarzen Granit. Viele Obelisken, Statuen und Bauteile wurden hier aus dem Fels geschlagen und anschließend über den Nil transportiert.
Im antiken Steinbruch liegt der unvollendete Obelisk. Wäre er fertiggestellt worden, hätte er vermutlich mehr als 1.000 Tonnen gewogen. Ein Riss im Gestein führte dazu, dass die Arbeiten abgebrochen wurden. Gerade deshalb ist der Fund so aufschlussreich: Bearbeitungsspuren zeigen, wie die Arbeiter den Koloss direkt aus dem Fels lösen wollten.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Philae-Tempel, der heute auf der Insel Agilkia steht. Die Anlage wurde im Zuge der UNESCO-Rettungsaktion in einzelne Blöcke zerlegt und auf höherem Gelände wieder aufgebaut, nachdem der steigende Wasserspiegel sie bedrohte. Die Anfahrt per Boot verstärkt die Wirkung des Heiligtums. Achten Sie in den Reliefs auf Isis, Osiris und Horus – die göttliche Familie steht im Mittelpunkt des Tempelkults.
- Wenn eine Felukenfahrt angeboten wird, wählen Sie nach Möglichkeit die Zeit kurz vor Sonnenuntergang. Zwischen den Granitfelsen ist der Wind dann oft angenehm und das Licht besonders weich.
- Bei einem nubischen Dorfbesuch sollte das Programm einen nachvollziehbaren kulturellen Schwerpunkt haben, etwa Sprache, Architektur oder traditionelle Handwerkskunst, statt nur einen kurzen Fotostopp anzubieten.
- Für Philae lohnt es sich, bereits auf dem Boot einen Platz mit freier Sicht nach vorn zu wählen. Die Tempelsilhouette erscheint erst nach und nach zwischen den Inseln.
All Inclusive an Land und Vollpension auf dem Nil schaffen Planungssicherheit
Die Verpflegung ist ein wichtiger Vorteil dieser Ägypten-Kombinationsreise. In Hurghada umfasst das Angebot All Inclusive, auf dem 4-Sterne-Schiff Vollpension. Dadurch bleiben die laufenden Ausgaben für Mahlzeiten überschaubar. Prüfen Sie dennoch die konkrete Leistungsbeschreibung: Bei Nilkreuzfahrten sind Getränke häufig nicht Bestandteil der Vollpension, während sie im Hotel je nach All-Inclusive-Regelung zu festgelegten Zeiten und aus einer bestimmten Auswahl eingeschlossen sind.
Auch die Kabinenlage kann das Reiseerlebnis beeinflussen. Kabinen auf höheren Decks bieten meist den weiteren Blick, liegen aber näher am Sonnendeck und können stärker von Betriebsgeräuschen geprägt sein. Auf unteren Decks ist das Motorengeräusch je nach Schiffsaufbau deutlicher wahrnehmbar. Falls eine Kabinenwahl möglich ist, ist ein mittlerer Bereich des Schiffes oft ein guter Kompromiss.
Warum sich diese 15-tägige Ägyptenreise besonders lohnt
Diese Reise vereint drei Urlaubsformen in einem einzigen Ablauf: Badeurlaub in Hurghada, kulturelle Rundreise und komfortable Nilkreuzfahrt. Sie sehen nicht nur einzelne Monumente, sondern erleben den geografischen Zusammenhang zwischen Wüste, Fluss und fruchtbarem Niltal. Gleichzeitig sorgen die Aufenthalte am Roten Meer dafür, dass neben dem Besichtigungsprogramm ausreichend Raum für Entspannung bleibt.
Die Kombination aus 4-Sterne-Hotel, 4-Sterne-Schiff, Flügen, All Inclusive und Vollpension macht das Angebot besonders interessant für Reisende, die viele Leistungen gebündelt buchen möchten. Tempel wie Karnak, Edfu und Kom Ombo, die Gräberlandschaft von Luxor, Assuans Inselwelt und die Korallenriffe vor Hurghada ergeben eine außergewöhnliche Vielfalt. Kaum eine andere Reise verbindet jahrtausendealte Geschichte, lebendige Flusslandschaften und warmes Meer auf so komfortable Weise.
Rundreisen Ägypten – Nil und Rotes Meer sind deshalb ideal, wenn Sie morgens vor monumentalen Säulen stehen, nachmittags vom Sonnendeck auf Palmenhaine blicken und wenige Tage später über einem farbenreichen Korallenriff schweben möchten. Genau dieser Wechsel zwischen Abenteuer, Kultur und Erholung macht die Buchung lohnenswert.




