Beschreibung
15 Tage Ägypten: All Inclusive in Hurghada, Nilkreuzfahrt ab Luxor und Kairo mit Pyramiden – inklusive Flügen, Ausflugspaket und komfortabler Hotels.

Eine Reise, drei faszinierende Seiten Ägyptens
Diese 15-tägige Ägypten-Rundreise verbindet Erholung am Roten Meer, eine Nilkreuzfahrt ab und bis Luxor sowie zwei Nächte in Kairo zu einer außergewöhnlich vielseitigen Kombination. Statt sich zwischen Strandurlaub, antiken Tempeln und den Pyramiden entscheiden zu müssen, erleben Sie alle drei Facetten innerhalb einer Reise. Flüge, Unterkünfte, Verpflegung und ein Ausflugspaket im Wert von 345 € pro Person sind bereits eingeschlossen. Der Reisepreis beträgt 1.799 € pro Person.
Gerade diese Aufteilung macht die Buchung lohnenswert: In Hurghada bleibt Zeit zum Ankommen und Entspannen, auf dem Nil zieht die Landschaft wie ein lebendiges Gemälde vorbei und in Kairo wartet mit den Pyramiden von Gizeh eines der berühmtesten Bauwerke der Menschheit. Die Transfers zwischen den einzelnen Stationen sind organisiert. So müssen Sie nicht selbst verschiedene Hotels, Inlandsstrecken, Besichtigungen und eine Kreuzfahrt miteinander abstimmen.
Hurghada: Erholung zwischen Wüste und Rotem Meer
Hurghada liegt an einer Küste, an der die trockenen Gebirgszüge der Arabischen Wüste fast unmittelbar auf das intensive Blau des Roten Meeres treffen. Diese besondere Lage sorgt für eindrucksvolle Kontraste: Am Morgen glitzert das Wasser über den Korallenriffen, während sich am Horizont ockerfarbene Bergketten abzeichnen. Während des Badeaufenthalts wohnen Sie im Pharaoh Azur Resort Hurghada und genießen eine komfortable Verpflegung im Rahmen des Reiseangebots.
Das Rote Meer gehört zu den artenreichsten Meeresregionen der nördlichen Hemisphäre. Selbst in relativ flachem Wasser lassen sich häufig Falterfische, Papageifische und Schwärme kleiner Riffbarsche beobachten. Wer schnorcheln möchte, sollte gezielt nach dem Zugang zum Hausriff beziehungsweise nach den aktuell angebotenen Bootsausflügen fragen. Besonders interessant sind Fahrten zu vorgelagerten Riffen, da dort die Sicht unter Wasser oft klarer und der Bootsverkehr geringer ist als direkt vor der Stadt.
Ein konkreter Tipp für den Aufenthalt: Nehmen Sie zum Schnorcheln eine eigene, gut sitzende Maske mit. Entscheidend ist nicht die Marke, sondern die Passform. Drücken Sie die Maske ohne Kopfband leicht an das Gesicht und atmen Sie durch die Nase ein. Hält sie für einige Sekunden, ohne dass Luft eindringt, ist die Form geeignet. So vermeiden Sie, dass ein schlecht sitzendes Leihmodell den Blick auf Korallen und Fische beeinträchtigt.
Wer Hurghada jenseits des Resorts kennenlernen möchte, kann den modernen Yachthafen und den älteren Stadtteil El Dahar miteinander kombinieren. In El Dahar lohnt ein Blick auf die koptisch-orthodoxe Kirche St. Shenouda. Auf lokalen Märkten werden unter anderem Hibiskusblüten für Karkadeh, Gewürze und Datteln angeboten. Kaufen Sie Hibiskus möglichst als ganze, dunkelrote Blüten und nicht bereits gemahlen – so lässt sich die Qualität besser erkennen.
Luxor: Wo ein großer Teil des antiken Theben weiterlebt
Luxor wurde auf dem Gebiet des antiken Theben errichtet, das während des Neuen Reiches zu den bedeutendsten Metropolen der damaligen Welt gehörte. Die Stadt wird durch den Nil in zwei symbolische Bereiche geteilt: Am Ostufer lagen Tempel und Wohngebiete, während das Westufer mit dem Sonnenuntergang und dem Reich der Toten verbunden wurde. Genau diese geografische Ordnung macht Luxor zu einem der spannendsten Orte Ägyptens.
Der Karnak-Tempel ist kein einzelnes Gebäude, sondern eine über Jahrhunderte gewachsene Tempellandschaft. Besonders eindrucksvoll ist der Große Säulensaal mit seinen 134 monumentalen Säulen. Achten Sie dort auf die erhaltenen Farbreste an den oberen Flächen. Sie zeigen, dass ägyptische Tempel ursprünglich nicht sandfarben, sondern intensiv bemalt waren. Wer für ein Foto die gewaltige Höhe der Säulen zeigen möchte, stellt sich an den Rand des Mittelgangs und richtet die Kamera leicht nach oben. Dadurch bleiben sowohl die Kapitelle als auch die Reliefs im Bild.
Der Luxor-Tempel war über die historische Sphingenallee mit Karnak verbunden. Die rund 2,7 Kilometer lange Prozessionsstraße wurde bei religiösen Festen genutzt. Besonders reizvoll wirkt der Tempel am späten Nachmittag, wenn das warme Licht die Reliefs plastischer erscheinen lässt. Nach Einbruch der Dunkelheit entsteht durch die Beleuchtung eine völlig andere Atmosphäre.
Das Westufer: Königsgräber, verborgene Farben und steinerne Geschichten
Auf der gegenüberliegenden Nilseite befindet sich das Tal der Könige. Anders als die weithin sichtbaren Pyramiden wurden die Königsgräber des Neuen Reiches tief in den Fels geschlagen. Die Herrscher hofften, ihre Grabstätten dadurch besser vor Plünderern schützen zu können. Das gelang allerdings nur teilweise. Dennoch blieben in mehreren Gräbern außergewöhnliche Wandmalereien erhalten.
Welche Gräber geöffnet sind, kann wechseln, um die empfindlichen Innenräume zu schützen. Achten Sie bei der Auswahl weniger auf die Bekanntheit des Herrschers als auf den Erhaltungszustand der Dekoration. Die Gräber von Ramses III., Ramses IV. oder Ramses IX. beeindrucken häufig mit klar erkennbaren Darstellungen aus altägyptischen Unterweltsbüchern. Der Zugang zum Grab Tutanchamuns ist oftmals nicht im allgemeinen Eintritt enthalten. Prüfen Sie daher vor Ort, ob ein separates Ticket notwendig ist und ob Ihnen die Besichtigung der vergleichsweise kleinen Grabkammer den Aufpreis wert ist.
Ein weiterer Höhepunkt am Westufer ist der Terrassentempel der Pharaonin Hatschepsut. Die geraden Linien des Bauwerks heben sich auffällig von den steilen Kalksteinwänden ab. Schauen Sie in den Reliefs gezielt nach Darstellungen der Expedition in das sagenhafte Land Punt. Zu erkennen sind unter anderem exotische Pflanzen, Schiffe und fremdartige Tiere – eine fast 3.500 Jahre alte Bildreportage über Handel und diplomatische Beziehungen.
Auf dem Nil wird die Landschaft selbst zur Sehenswürdigkeit
Die Fahrt auf einem 5-Sterne-Nilkreuzfahrtschiff ist weit mehr als ein komfortabler Transport zwischen historischen Orten. Vom Sonnendeck aus lässt sich beobachten, wie schmale, fruchtbare Felder direkt an die Wüste grenzen. Dattelpalmen, Zuckerrohr, kleine Dörfer und Fischerboote ziehen langsam vorbei. Schon wenige Hundert Meter hinter dem bewässerten Ufer beginnt häufig trockenes Wüstenland. Nirgendwo wird deutlicher, warum der griechische Historiker Herodot Ägypten als „Geschenk des Nils“ bezeichnete.
Während der Kreuzfahrt ist Vollpension vorgesehen. Dadurch können Sie die Tage nach Besichtigungen entspannt an Bord ausklingen lassen. Wählen Sie für die Landschaftsbeobachtung möglichst einen Platz auf der westlichen Seite des Sonnendecks am frühen Morgen und auf der östlichen Seite am späten Nachmittag. So fotografieren Sie häufiger mit seitlichem Licht und vermeiden harte Gegenlichtaufnahmen.
Ein besonders interessanter Moment ist die Passage der Schleusen im Bereich von Esna, sofern sie Bestandteil des konkreten Fahrplans ist. Hier gleichen die Schiffe unterschiedliche Wasserstände aus. Rund um die wartenden Kreuzfahrtschiffe nähern sich gelegentlich Händler in kleinen Booten und werfen verpackte Textilien bis auf die oberen Decks. Dieses ungewöhnliche Verkaufssystem gehört zu den kuriosesten Alltagsszenen entlang des Nils.
Tempel am Fluss: Edfu und Kom Ombo bewusst entdecken
Je nach endgültigem Reiseverlauf führen klassische Nilrouten zu den Tempeln von Edfu und Kom Ombo. Der Horus-Tempel von Edfu zählt zu den am besten erhaltenen Tempelanlagen Ägyptens. Sein massiver Pylon erreicht eine Höhe von rund 36 Metern. Im Inneren lässt sich die typische Abfolge eines ägyptischen Tempels besonders gut nachvollziehen: von den offenen Höfen über zunehmend dunklere Säle bis zum abgeschirmten Heiligtum.
Suchen Sie in Edfu nach den großen Darstellungen des falkenköpfigen Gottes Horus und den Reliefs seines mythologischen Kampfes gegen Seth. An einigen Wänden wurden Gesichter und Figuren später gezielt beschädigt. Diese Spuren erzählen von religiösen Veränderungen und zeigen, wie Bauwerke über Jahrtausende immer wieder neu interpretiert wurden.
Kom Ombo ist ungewöhnlich, weil der Tempel als Doppelanlage für zwei Gottheiten errichtet wurde: den Krokodilgott Sobek und den falkenköpfigen Haroeris. Besonders spannend ist eine Reliefwand mit medizinischen Instrumenten. Außerdem befindet sich auf dem Gelände ein Nilometer, mit dem der Wasserstand des Flusses erfasst werden konnte. Die Höhe der Nilflut beeinflusste Ernten, Wohlstand und sogar die Höhe der Abgaben.
Kairo: Eine Metropole zwischen Minaretten und Hochhäusern
Nach der Ruhe des Nils wirkt Kairo wie ein kraftvoller Kontrast. In der ägyptischen Hauptstadt treffen mittelalterliche Moscheen, koloniale Fassaden, moderne Wohnviertel und dicht befahrene Straßen aufeinander. Während der zwei Übernachtungen wohnen Sie im Radisson Blu Hotel Cairo Heliopolis. Heliopolis wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als moderne Vorstadt konzipiert und zeichnet sich in Teilen durch breite Achsen sowie eine Mischung aus arabischen und europäischen Architekturelementen aus.
Die Lage in Heliopolis ist insbesondere für die Anbindung an den internationalen Flughafen praktisch. Für Fahrten in das historische Zentrum oder nach Gizeh sollte dennoch ausreichend Zeit eingeplant werden, da der Verkehr in Kairo stark schwanken kann. Maßgeblich ist nicht die Entfernung in Kilometern, sondern die aktuelle Verkehrslage. Bei organisierten Besichtigungen wird dieser Faktor bereits in die Tagesplanung einbezogen.
Die Pyramiden von Gizeh: Präzision im monumentalen Maßstab
Die Pyramiden von Gizeh sind der unbestrittene Höhepunkt des Aufenthalts in Kairo. Die Cheops-Pyramide entstand vor etwa 4.500 Jahren und war ursprünglich ungefähr 146 Meter hoch. Sie ist das einzige noch erhaltene Weltwunder der Antike. Schätzungen gehen von rund 2,3 Millionen verbauten Steinblöcken aus. Besonders erstaunlich ist die präzise Ausrichtung der Seiten nach den Himmelsrichtungen.
Betrachten Sie die Cheops-Pyramide zunächst aus geringer Entfernung, um die Größe der einzelnen Kalksteinblöcke zu erfassen. Anschließend lohnt sich der Panoramapunkt, von dem aus die Pyramiden von Cheops, Chephren und Mykerinos gemeinsam sichtbar sind. Bei der Chephren-Pyramide sind an der Spitze noch Reste der ursprünglichen glatten Kalksteinverkleidung erhalten. Dieses Detail vermittelt eine Vorstellung davon, wie hell und gleichmäßig die Pyramiden einst in der Sonne geglänzt haben müssen.
Die Große Sphinx sollte nicht nur frontal fotografiert werden. Von der Seite sind der lang gestreckte Löwenkörper und die Lage vor dem Taltempel besser erkennbar. Schauen Sie außerdem auf die gewaltigen Steinblöcke des benachbarten Taltempels. Einige wiegen viele Tonnen und wurden erstaunlich passgenau verarbeitet.
Konkrete Hinweise für die eingeschlossenen Besichtigungen
- Für Tempelreliefs eignet sich eine kleine Taschenlampe oder die Lampenfunktion des Mobiltelefons. In dunkleren Bereichen werden feine Hieroglyphen und Farbreste dadurch besser sichtbar. Blitzlicht kann dagegen untersagt sein.
- Tragen Sie im Tal der Könige Schuhe mit griffiger Sohle. Einige Gräber besitzen steile Holzrampen, auf denen glatte Sohlen unangenehm rutschen können.
- Für die Pyramiden sollte eine kompakte Kopfbedeckung gewählt werden, die bei Wind sicher sitzt. Auf dem offenen Plateau treten häufig kräftige Böen auf.
- Fotografieren Sie den Nil früh am Morgen. Dann liegen oft noch Dunstschleier über den Feldern, während Fischer und kleine Transportboote bereits unterwegs sind.
- Notieren oder fotografieren Sie vor dem Betreten eines Grabes dessen Nummer, etwa „KV“ für „King’s Valley“. So können Sie die gesehenen Reliefs später eindeutig zuordnen.
- Prüfen Sie anhand der Reiseunterlagen, welche Getränke auf dem Schiff und im Hotel eingeschlossen sind. Die Vollpension an Bord umfasst üblicherweise die Mahlzeiten, Getränke können jedoch separat berechnet werden.
Warum sich diese Ägypten-Reise besonders lohnt
Die Stärke dieser Kombinationsreise durch Ägypten liegt in ihrem ausgewogenen Rhythmus. Der Badeaufenthalt bietet Erholung, die Nilkreuzfahrt verbindet Komfort mit intensiven Kulturerlebnissen und Kairo setzt mit den Pyramiden einen monumentalen Schlusspunkt. Dadurch entstehen nicht nur einzelne Besichtigungstage, sondern ein Gesamtbild des Landes: das farbenreiche Rote Meer, die fruchtbaren Nilufer, die Tempelwelt der Pharaonen und die pulsierende Gegenwart der Hauptstadt.
Im Preis von 1.799 € sind die Flüge, Aufenthalte in 4-Sterne-Hotels, die Unterbringung auf einem 5-Sterne-Schiff mit Vollpension sowie das Ausflugspaket im Wert von 345 € pro Person enthalten. Ergänzt wird die Route durch zwei Nächte in Kairo und den Besuch der Pyramiden. Die Sterneklassifizierungen entsprechen dabei der jeweiligen Landeskategorie.
Wer Ägypten nicht nur sehen, sondern in seinen unterschiedlichen Landschaften und Zeitepochen erleben möchte, findet hier eine besonders stimmige Reiseform. Innerhalb von 15 Tagen wechseln Sie vom Korallenriff zu Königsgräbern, vom Sonnendeck zu monumentalen Tempelhöfen und schließlich zu den letzten erhaltenen Weltwundern der Antike. Genau diese Dichte an Eindrücken, kombiniert mit organisierten Leistungen und erholsamen Reiseabschnitten, macht die Buchung so reizvoll.




