Beschreibung
15 Tage Türkei: Kappadokiens Feenkamine, Kayasehir, Antalya und Badeurlaub in Kemer – inklusive Flügen, komfortablen Hotels und Verpflegung für 599 €.

Eine Rundreise, die Naturwunder, Geschichte und Badeurlaub verbindet
Diese 15-tägige Türkei-Rundreise führt durch eine Landschaft, die beinahe außerirdisch wirkt: In Kappadokien ragen helle Tuffsteinkegel aus tief eingeschnittenen Tälern, jahrhundertealte Wohnungen verbergen sich in Felswänden und ganze Siedlungen ziehen sich unter der Erde entlang. Danach zeigt sich die Türkei von ihrer mediterranen Seite. Sie besuchen Antalya mit seiner verwinkelten Altstadt und den direkt ins Meer stürzenden Karpuzkaldıran-Wasserfällen, bevor in Kemer erholsame Tage an der Türkischen Riviera beginnen.
Der besondere Vorteil dieser Reise liegt im ausgewogenen Verhältnis zwischen Entdecken und Entspannen. Sie müssen sich nicht zwischen einer geführten Kulturreise und einem klassischen Badeurlaub entscheiden, sondern erleben beides innerhalb eines Urlaubs. Flüge, ausgewählte Hotels und die ausgeschriebene Verpflegung sind bereits Bestandteil des Angebots. Während der Rundreise wohnen Sie in komfortablen Hotels mit Halbpension; für den Badeaufenthalt ist ein 5-Sterne-Hotel mit All Inclusive vorgesehen. Laut Hotelangabe gehört das Catamaran Quality Times in Kemer zu den Unterkünften der Reise.
Kappadokiens Feenkamine erzählen von Feuer, Wind und Jahrtausenden
Die bizarre Landschaft Kappadokiens entstand nicht durch Menschenhand. Vulkane wie der Erciyes Dağı und der Hasan Dağı bedeckten die Region vor Millionen Jahren mit Asche, Lava und Gestein. Aus der verdichteten Vulkanasche entstand weicher Tuffstein. Wind, Regen und starke Temperaturschwankungen trugen das Material nach und nach ab. Härtere Gesteinsschichten blieben teilweise wie Schutzkappen erhalten – daraus formten sich die berühmten Feenkamine von Kappadokien.
Manche dieser Felssäulen stehen einzeln, andere bilden ganze Gruppen aus Kegeln, Türmen und pilzförmigen Spitzen. Je nach Tageszeit verändert sich ihre Farbe von hellem Beige über Rosa bis zu kräftigem Ocker. Besonders eindrucksvoll ist das warme Licht am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang, wenn die Schatten die Konturen der Täler hervorheben. Eine geführte Wanderung bringt Sie näher an diese Formationen heran, als es von einem Aussichtspunkt möglich wäre. Erst zwischen den Felsen werden schmale Durchgänge, versteckte Höhleneingänge und die unterschiedlichen Tuffschichten sichtbar.
Konkreter Tipp für die Wanderung: In kappadokischen Tälern besteht der Boden häufig aus feinem Tuffstaub und glatt geschliffenen Felsplatten. Schuhe mit deutlich profilierten Sohlen sind hier wesentlich hilfreicher als glatte Freizeitschuhe. Für Fotos lohnt es sich, nicht nur die großen Felstürme aufzunehmen: Achten Sie auf kleine Taubenschläge in den Felswänden. Ihre oft weiß umrandeten Öffnungen wurden gezielt angelegt, weil Taubenmist früher als wertvoller Dünger für Weinberge und Felder diente.
Höhlenkirchen und Felswohnungen machen Geschichte begehbar
Der weiche Tuffstein ließ sich mit einfachen Werkzeugen bearbeiten. Schon frühe Bewohner der Region höhlten Felsen aus und schufen Lagerräume, Wohnkammern, Kapellen und Klöster. Später nutzten christliche Gemeinschaften die abgeschiedenen Täler als Rückzugsorte. Hinter unscheinbaren Eingängen verbergen sich deshalb Kirchenräume mit Säulen, Tonnengewölben, Altarnischen und teilweise erhaltenen Wandmalereien.
Die Fresken zeigen häufig Christusdarstellungen, Heilige oder Szenen aus dem Neuen Testament. In einigen Kirchen wurden Figuren während bilderfeindlicher Epochen beschädigt; andere Malereien überstanden die Jahrhunderte erstaunlich gut. Rußspuren an Wänden und Decken erinnern daran, dass manche Höhlen später als Ställe, Lager oder Schutzräume genutzt wurden. So liegen religiöse Kunst, Alltagsgeschichte und Spuren wechselnder Bewohner unmittelbar nebeneinander.
Tipp für die Besichtigung der Höhlenkirchen: Geben Sie Ihren Augen nach dem Betreten einige Sekunden Zeit, sich an das gedämpfte Licht zu gewöhnen. Details in Apsiden und Deckengewölben werden dann deutlich besser sichtbar. Fotografieren mit Blitz ist in vielen historischen Innenräumen nicht erlaubt und kann empfindliche Farbpigmente schädigen. Nutzen Sie stattdessen – sofern Aufnahmen gestattet sind – den Nachtmodus Ihres Smartphones und stützen Sie die Hände an einer festen Stelle ab.
Kayasehir öffnet den Blick in eine verborgene Welt
Zu den Höhepunkten der Reise gehört der Besuch der unterirdischen Stadt Kayasehir, auf Türkisch Kayaşehir. Unter der heutigen Landschaft befindet sich ein weit verzweigtes System aus Gängen, Kammern und Versorgungseinrichtungen. Solche Anlagen dienten nicht nur als kurzfristige Verstecke. Sie verfügten über Lagerräume, Wasserstellen, Belüftungsschächte und Bereiche, in denen Menschen für längere Zeit Schutz finden konnten.
Die schmalen Verbindungen zwischen den Ebenen waren bewusst angelegt. Angreifer konnten sich darin nur langsam und meist einzeln bewegen. Runde, schwere Rollsteine ermöglichten es, bestimmte Gänge von innen zu verschließen. Kleine Öffnungen sorgten trotzdem für Luftzirkulation. Besonders bemerkenswert ist die organisatorische Leistung: Nahrung, Wasser, Tiere und zahlreiche Menschen mussten auf engem Raum versorgt werden, ohne dass oberirdisch viel davon zu erkennen war.
Konkreter Tipp für Kayasehir: Bleiben Sie an Kreuzungen unmittelbar bei Ihrer Reisegruppe, denn mehrere Gänge ähneln sich stark. In niedrigeren Passagen ist es sinnvoll, den Kopf nicht nur einzuziehen, sondern auch auf seitliche Vorsprünge zu achten. Wer empfindlich auf Enge reagiert, sollte vor dem Einstieg mit der Reiseleitung klären, welche Abschnitte besonders schmal sind und ob einzelne Ebenen ausgelassen werden können. Eine kleine körpernahe Tasche ist praktischer als ein breiter Rucksack, der in den Tunneln an den Wänden hängen bleiben kann.
Antalyas Altstadt verbindet römisches Erbe und osmanische Häuser
Nach den kargen Vulkanlandschaften Kappadokiens wirkt Antalya wie ein Wechsel der Kulisse. Palmen, Bougainvilleen und das tiefblaue Mittelmeer prägen die Stadt. Das historische Zentrum Kaleiçi liegt oberhalb des alten Hafens. Enge Gassen führen an restaurierten osmanischen Häusern vorbei, deren hölzerne Erker über die Straßen hinausragen. Zwischen kleinen Innenhöfen, Moscheen und Resten alter Stadtmauern wird sichtbar, wie viele Epochen Antalya geprägt haben.
Zu den bekanntesten Bauwerken gehört das Hadrianstor, das im Jahr 130 zu Ehren des römischen Kaisers Hadrian errichtet wurde. Seine drei Bögen markieren bis heute einen eindrucksvollen Zugang zur Altstadt. Ebenfalls charakteristisch ist das gerillte Minarett der Yivli-Minare-Moschee, das als Wahrzeichen Antalyas gilt. Der historische Hafen unterhalb der Steilküste war einst ein wichtiger Handelsplatz und ist heute ein stimmungsvoller Bereich mit Booten, Cafés und Blick auf die umgebenden Berge.
Tipp für Kaleiçi: Achten Sie in der Nähe des Hadrianstors auf die unterschiedlichen Bodenniveaus. Teile der antiken Straße liegen tiefer als die moderne Umgebung und zeigen deutlich, wie die Stadt über Jahrhunderte weitergebaut wurde. Für einen besonders schönen Blick auf Hafen, Altstadtdächer und Taurusgebirge eignen sich die Aussichtsterrassen oberhalb des Yachthafens. Dort wird der starke Höhenunterschied zwischen Altstadt und Küste besonders deutlich.
Die Karpuzkaldıran-Wasserfälle stürzen direkt ins Mittelmeer
Ein ungewöhnliches Naturschauspiel erwartet Sie an den Karpuzkaldıran-Wasserfällen, die auch als Unterer Düden-Wasserfall bekannt sind. Anders als viele Wasserfälle enden sie nicht in einem Flussbecken. Das Wasser des Düden stürzt von der hohen Küstenklippe unmittelbar in das Mittelmeer. Durch den Aufprall entsteht eine feine Gischt, die bei Sonnenschein häufig kleine Regenbogen über dem Wasser erscheinen lässt.
Die Fallkante befindet sich in einem Park im Stadtteil Lara. Von den Plattformen aus lässt sich erkennen, wie das Wasser in mehreren kräftigen Strängen über die dunkle Felskante fließt. Der Kontrast zwischen weißem Wasser, grünem Park, steiler Küste und blauem Meer macht diesen Ort zu einem der markantesten Fotomotive Antalyas.
Konkreter Fototipp: Halten Sie die Kamera nicht ausschließlich auf die Fallkante. Ein etwas breiterer Bildausschnitt, der die Klippe und die Wasseroberfläche einschließt, vermittelt die enorme Höhe wesentlich besser. Bei starkem Wind kann Gischt bis zu den vorderen Plattformbereichen getragen werden. Reinigen Sie die Kameralinse anschließend, da feine salzhaltige Tropfen schnell einen matten Film hinterlassen.
Kemer bietet Badezeit zwischen Taurusgebirge und Mittelmeer
Nach den geführten Besichtigungen beginnt der entspannte Teil der Rundreise mit Badeurlaub. Kemer liegt südwestlich von Antalya zwischen dem Mittelmeer und den steil aufragenden Bergen des Taurus. Diese besondere Lage sorgt dafür, dass sich vom Strand aus nicht nur das offene Meer, sondern häufig auch bewaldete Berghänge sehen lassen. Viele Strandabschnitte bestehen aus Kies oder einer Mischung aus Sand und Kies. Das Wasser ist dadurch oft besonders klar.
Im vorgesehenen 5-Sterne-Hotel in Kemer genießen Sie All Inclusive. Das bedeutet mehr Zeit für Pool, Strand und Meer, ohne jeden Tagesablauf neu organisieren zu müssen. Das genannte Catamaran Quality Times befindet sich in der Ferienregion Kemer. Je nach endgültiger Hotel- und Zimmerzuteilung können einzelne Leistungen und Ausstattungsdetails variieren; maßgeblich sind die Unterlagen des gebuchten Termins.
Tipp für das Baden in Kemer: An kiesigen Strandabschnitten fällt der Meeresboden teilweise schneller ab als an flachen Sandstränden. Badeschuhe erleichtern nicht nur den Einstieg, sondern bieten auch auf sonnengewärmten Steinen besseren Halt. Wer das besonders klare Wasser nutzen möchte, sollte eine einfache Schnorchelmaske einpacken: Rund um größere Steine sind häufig kleine Schwärme und einzelne Brassen zu beobachten.
Phaselis und der Tahtalı Dağı sind konkrete Ideen für freie Badetage
Falls während des Aufenthalts freie Zeit bleibt und vor Ort passende Ausflüge angeboten werden, lohnt sich ein Blick auf die antike Hafenstadt Phaselis. Sie liegt südlich von Kemer in einem Pinienwald und besaß einst drei Häfen. Zwischen Aquäduktresten, römischen Bädern, einer gepflasterten Hauptstraße und einem kleinen Theater lässt sich ein archäologischer Rundgang mit einer Badepause in geschützten Buchten verbinden. Vor einer Buchung sollten Sie prüfen, ob der Eintritt, die Fahrt und genügend Zeit für die Ruinen im Ausflugspreis enthalten sind.
Eine weitere besondere Ergänzung kann die Seilbahnfahrt auf den über 2.300 Meter hohen Tahtalı Dağı sein. Innerhalb kurzer Zeit wechselt die Landschaft von der warmen Küste in eine alpine Bergwelt. Bei klarer Sicht reicht der Blick weit über die Küstenlinie und das Taurusgebirge. Fragen Sie gezielt nach der Sichtlage am Gipfel, bevor Sie einen Termin buchen: Bei tief hängenden Wolken liegt die Bergstation manchmal im Nebel, obwohl am Strand die Sonne scheint.
Darum lohnt sich die Buchung dieser Türkei-Rundreise
Diese Reise eignet sich für alle, die mehr als einen reinen Strandurlaub erleben möchten, aber nach einer intensiven Rundreise bewusst Erholung suchen. Kappadokiens Felsenstädte und Feenkamine, der Besuch von Kayasehir, Antalya und die Wasserfälle bieten starke landschaftliche und kulturelle Kontraste. Anschließend bleibt ausreichend Raum, die Eindrücke am Mittelmeer nachwirken zu lassen.
- Flüge inklusive: Die An- und Abreise ist bereits Bestandteil des Reisepakets.
- Geführte Rundreise: Historische Orte und Landschaften werden nicht nur angefahren, sondern fachkundig eingeordnet.
- Besuch von Kayasehir: Die unterirdische Stadt macht eine außergewöhnliche Form früher Siedlungs- und Schutzarchitektur erlebbar.
- Wanderung in Kappadokien: Die Tuffsteintäler werden aus nächster Nähe statt nur vom Busfenster aus entdeckt.
- Kultur und Natur: Höhlenkirchen, Felswohnungen, Altstadtgassen, Wasserfälle und Mittelmeerküste sorgen für Abwechslung.
- Komfortable Verpflegung: Halbpension während der Rundreise und All Inclusive im Badehotel erleichtern die Tagesplanung.
- Auch für Alleinreisende interessant: Durch das geführte Programm entstehen schnell gemeinsame Erlebnisse innerhalb der Gruppe.
- Attraktiver Reisepreis: Das ausgeschriebene Paket kostet 599 € und umfasst zahlreiche zentrale Reiseleistungen.
Ein Urlaub mit Bildern, die lange im Gedächtnis bleiben
Am Ende dieser Türkei-Rundreise mit Badeurlaub bleiben nicht nur erholsame Strandtage in Erinnerung. Es sind vor allem die ungewöhnlichen Kontraste: enge Gänge tief unter Kayasehir, sonnenbeschienene Feenkamine, stille Höhlenkirchen, das Rauschen der Karpuzkaldıran-Wasserfälle und der Blick vom Strand Kemers auf die Berge. Genau diese Vielfalt macht die Buchung lohnenswert. Innerhalb einer Reise erleben Sie eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften der Türkei und genießen zugleich komfortable Urlaubstage am Mittelmeer.




