Beschreibung
Rundreise durch Schweden und Dänemark: Erleben Sie Stockholm, Göteborg, Schären, Malmö und Kopenhagen auf einer achttägigen Reise inklusive Flug.

Diese 8-tägige Rundreise durch Schweden verbindet lebendige Metropolen, historische Altstädte, stille Seenlandschaften und die einzigartige Welt der Schären. Statt nur einen einzelnen Ort kennenzulernen, entdecken Sie die unterschiedlichen Gesichter Südschwedens: das königliche Stockholm, das maritime Göteborg sowie Malmö mit seiner spannenden Mischung aus Backsteinromantik und moderner Architektur. Ein Tagesausflug über den Öresund nach Kopenhagen ergänzt die Reise um dänische Lebensart.
Flüge, Übernachtungen in Mittelklassehotels, die ausgeschriebene Verpflegung sowie Eintritte und Ausflüge im Wert von etwa 380 € pro Person sind bereits eingeschlossen. Dadurch eignet sich die Reise besonders für Gäste, die Skandinavien komfortabel, organisiert und dennoch abwechslungsreich erleben möchten. Der Reisepreis beträgt 2.099 € pro Person.
Stockholm zeigt, wie elegant eine Hauptstadt auf dem Wasser sein kann
Stockholm wurde auf 14 Inseln erbaut und ist durch mehr als 50 Brücken miteinander verbunden. Genau diese Lage verleiht der schwedischen Hauptstadt ihre unverwechselbare Atmosphäre. Fast überall öffnen sich Ausblicke auf Buchten, Fähren, historische Fassaden und bewaldete Inseln. Das Wasser ist hier keine bloße Kulisse, sondern Teil des städtischen Lebens.
Das historische Herz Stockholms ist Gamla Stan. In den engen Gassen stehen ockergelbe, orangefarbene und rötliche Häuser dicht beieinander. Der zentrale Stortorget wirkt mit seinen farbigen Giebelhäusern beinahe wie eine Filmkulisse. Hinter der fotogenen Fassade verbirgt sich jedoch eine dramatische Geschichte: Auf dem Platz fand 1520 das Stockholmer Blutbad statt, bei dem zahlreiche schwedische Adelige und Bürger hingerichtet wurden. Dieses Ereignis wurde zu einem Wendepunkt im Kampf Schwedens gegen die dänische Vorherrschaft.
Achten Sie beim Rundgang durch Gamla Stan auf die Mårten Trotzigs Gränd. Die schmalste Gasse Stockholms misst an ihrer engsten Stelle weniger als einen Meter und führt über 36 Stufen zwischen hohen Hauswänden hindurch. Ebenfalls sehenswert ist der Platz vor dem Königlichen Schloss. Das Gebäude besitzt mehr als 600 Räume und zählt damit zu den größten noch genutzten Königsschlössern Europas.
- Am Stortorget lohnt sich ein genauer Blick auf die Kanonenkugel in der Fassade des Hauses Nummer 7. Um ihre Herkunft ranken sich mehrere Legenden.
- Vom Ufer der Insel Skeppsholmen eröffnet sich ein besonders harmonischer Blick auf Gamla Stan und das Königliche Schloss.
- Wer während des Programms freie Zeit hat, sollte im Rathaus gezielt den Goldenen Saal besuchen. Rund 18 Millionen goldfarbene Mosaiksteinchen bilden dort monumentale Szenen aus Geschichte und Mythologie.
Die Vasa erzählt von königlichem Ehrgeiz und einer spektakulären Fehlplanung
Zu den außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Stockholms gehört das Kriegsschiff Vasa. Es sank 1628 bei seiner Jungfernfahrt, nachdem es kaum den Hafen verlassen hatte. Das reich verzierte Schiff war zu schmal, zu hoch gebaut und mit schweren Kanonen bestückt. Eine Windböe genügte, um Wasser durch die geöffneten Kanonenpforten eindringen zu lassen.
Mehr als 300 Jahre lag die Vasa im vergleichsweise salzarmen Wasser der Ostsee. Dort blieben große Teile des Holzes erhalten, weil der holzfressende Schiffsbohrwurm in diesem Milieu kaum überleben kann. 1961 wurde das Schiff gehoben. Heute sind etwa 98 Prozent der sichtbaren Bestandteile original. Falls der Besuch des Vasamuseums Bestandteil des konkreten Reiseprogramms ist oder sich in der Freizeit einplanen lässt, lohnt sich insbesondere der Blick auf die geschnitzten Figuren am Heck. Sie waren ursprünglich farbig bemalt und sollten die militärische Macht des schwedischen Königs demonstrieren.
Vor Stockholm beginnt ein steinernes Inselmeer aus rund 30.000 Schären
Der Stockholmer Schärengarten besteht aus etwa 30.000 Inseln, Felsen und kleinen Eilanden. Manche Inseln sind bewohnt und besitzen Dörfer, Holzhäuser und Anlegestellen. Andere bestehen lediglich aus glatt geschliffenem Granit, auf dem einzelne Kiefern dem Wind trotzen.
Geformt wurde diese Landschaft während der letzten Eiszeit. Gewaltige Gletscher schliffen den Fels ab und drückten das Land nach unten. Seit dem Abschmelzen des Eises hebt sich die Region bis heute langsam aus dem Meer. Dadurch verändert sich die Küstenlinie über lange Zeiträume stetig.
Halten Sie bei einer Fahrt durch die Schären Ausschau nach den typisch rot gestrichenen Holzhäusern. Das als Falunrot bekannte Pigment entstand als Nebenprodukt des Kupferbergbaus in Falun. Es schützte das Holz und ließ einfachere Häuser zugleich wie kostspielige Backsteingebäude wirken. Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen dem dunklen Rot der Fassaden, weißen Fensterrahmen, grauem Granit und tiefblauem Wasser.
Südschwedens Seen und Wälder machen bereits die Fahrt zum Erlebnis
Zwischen den Städten zeigt sich die ruhige Seite des Landes. Wälder, offene Felder, Moore und unzählige Seen prägen die Landschaft. Schweden besitzt beinahe 100.000 Seen mit einer Fläche von mehr als einem Hektar. In Südschweden begegnen Reisende besonders häufig lang gestreckten Gewässern, kleinen Badestellen, Bootshäusern und roten Sommerhäusern.
Die Fahrtabschnitte sind deshalb weit mehr als notwendige Transfers. Sie machen sichtbar, wie dünn besiedelt weite Teile des Landes sind. Typisch sind Birken und Kiefern, zwischen denen gelegentlich mächtige Findlinge liegen. Diese Gesteinsbrocken wurden während der Eiszeit über große Entfernungen transportiert und nach dem Abschmelzen der Gletscher zurückgelassen.
Ein konkretes Fotomotiv sind die kleinen, oft auf Pfählen errichteten Bootshäuser am Seeufer. Morgens oder am späten Nachmittag spiegeln sie sich besonders klar im Wasser. Halten Sie außerdem nach den gelb-roten Warnschildern mit Elchsymbol Ausschau. Elche sind vor allem in der Dämmerung aktiv; eine Sichtung vom Reisebus aus ist möglich, lässt sich aber nicht planen.
Göteborg verbindet Hafenatmosphäre, Schärenküste und entspannte Genusskultur
Göteborg liegt an der Westküste und besitzt einen deutlich maritimeren Charakter als Stockholm. Die 1621 gegründete Stadt wurde stark von niederländischen Stadtplanern geprägt. Kanäle, breite Wassergräben und die Nähe zum Hafen erinnern noch heute an diese Einflüsse. Über lange Zeit war Göteborg Schwedens Tor zur Nordsee und damit ein bedeutender Handelsplatz.
Ein reizvoller Kontrast zum Hafen ist das Viertel Haga. Die niedrigen Holzhäuser und gepflasterten Straßen zeigen eine gemütliche Seite der Stadt. Charakteristisch sind die sogenannten Landshövdingehus: Bei diesen Gebäuden besteht das Erdgeschoss aus Stein, während die oberen Etagen aus Holz gebaut wurden. Diese Bauweise entstand als Reaktion auf frühere Brandschutzregeln.
Probieren Sie in Haga gezielt eine Hagabulle. Diese besonders große Variante der schwedischen Zimtschnecke wird häufig noch warm serviert und eignet sich gut zum Teilen. Das Ritual der Fika bedeutet dabei mehr als eine schnelle Kaffeepause: Es ist ein bewusstes Innehalten bei Kaffee und Gebäck.
- Von der Anhöhe Skansen Kronan bietet sich ein weiter Blick über die Dächer von Haga. Der Aufstieg ist kurz, aber stellenweise steil.
- An der Feskekörka, der „Fischkirche“, erinnert die neugotische Form eher an ein Gotteshaus als an eine Markthalle. Im Inneren stehen Fisch und Meeresfrüchte im Mittelpunkt.
- Falls das Reiseprogramm einen Schärenausflug an der Westküste vorsieht, achten Sie auf die fast baumlosen Granitinseln. Sie unterscheiden sich deutlich vom stärker bewaldeten Schärengarten bei Stockholm.
Malmö überrascht zwischen mittelalterlichem Stadtkern und Turning Torso
Die südschwedische Stadt Malmö war über Jahrhunderte dänisch und kam erst im 17. Jahrhundert dauerhaft zu Schweden. Diese wechselvolle Vergangenheit ist bis heute in der Architektur und Stadtgeschichte spürbar. Rund um den Lilla Torg stehen farbige Häuser, Restaurants und historische Fachwerkfassaden. Nur wenige Schritte entfernt liegt der größere Stortorget mit dem Reiterstandbild König Karls X. Gustav.
Eine vollkommen andere Seite Malmös zeigt das ehemalige Hafengebiet Västra Hamnen. Sein Wahrzeichen ist der Turning Torso des spanischen Architekten Santiago Calatrava. Der rund 190 Meter hohe Wohnturm dreht sich von unten nach oben um 90 Grad und wirkt dadurch wie eine Skulptur. Vom Uferweg aus lässt sich die Konstruktion besonders gut erkennen. Gleichzeitig reicht der Blick über den Öresund bis zur markanten Brückenverbindung nach Dänemark.
Achten Sie in Malmö außerdem auf die Gebäudeanlage Malmöhus. Sie gilt als ältestes erhaltenes Renaissanceschloss Skandinaviens. Das Schloss war Festung, königliche Residenz und Gefängnis. Diese ungewöhnliche Kombination macht deutlich, wie oft Malmö im Zentrum politischer Auseinandersetzungen zwischen Dänemark und Schweden stand.
Die Öresundverbindung macht bereits den Weg nach Kopenhagen spektakulär
Der Tagesausflug nach Malmö und Kopenhagen verbindet zwei Länder innerhalb weniger Stunden. Die Fahrt über den Öresund ist dabei selbst eine Sehenswürdigkeit. Die feste Verbindung ist insgesamt rund 16 Kilometer lang und setzt sich aus Brücke, künstlicher Insel und Tunnel zusammen.
Von Malmö führt zunächst die knapp acht Kilometer lange Öresundbrücke zur künstlich angelegten Insel Peberholm. Dort taucht die Strecke in einen Tunnel ab, damit der Flugverkehr des nahe gelegenen Kopenhagener Flughafens nicht beeinträchtigt wird. Die Insel wurde weitgehend der Natur überlassen und entwickelte sich zu einem interessanten Lebensraum für Pflanzen und Vögel.
Für einen guten Blick auf die Konstruktion lohnt sich auf der schwedischen Seite die Aufmerksamkeit kurz nach der Ausfahrt aus Malmö. Bei klarer Sicht zeichnen sich die hohen Pylone deutlich über dem Wasser ab. Auf Peberholm selbst gibt es keinen regulären touristischen Halt; die Insel dient vor allem dem Übergang zwischen Brücke und Tunnel.
Kopenhagen vereint königliche Plätze, Kaufmannshäuser und nordische Lebensfreude
In Kopenhagen treffen königliche Traditionen und modernes Stadtleben unmittelbar aufeinander. Besonders bekannt ist Nyhavn mit seinen schmalen, farbigen Giebelhäusern. Der Kanal wurde im 17. Jahrhundert angelegt, damit Handelsschiffe direkt bis in die Stadt fahren konnten. Hans Christian Andersen lebte zeitweise in mehreren Häusern am Nyhavn, darunter in den Nummern 20, 67 und 18.
Ein weiterer Höhepunkt ist Schloss Amalienborg, die Stadtresidenz der dänischen Königsfamilie. Der achteckige Platz wird von vier nahezu identischen Palais eingerahmt. Stellen Sie sich für ein symmetrisches Foto an den Rand des zentralen Reiterstandbilds; von dort liegen die Frederikskirche und eines der Palais auf einer gemeinsamen Sichtachse.
Die Kleine Meerjungfrau ist mit einer Höhe von etwa 1,25 Metern deutlich kleiner, als viele Besucher erwarten. Die Bronzefigur wurde durch Andersens Märchen inspiriert und 1913 aufgestellt. Spannender als ihre Größe ist ihre bewegte Geschichte: Sie wurde mehrfach beschädigt, bemalt und zeitweise sogar ihres Kopfes beraubt.
- Am Nyhavn zeigen die Hausnummern 9 bis 15 einige der ältesten erhaltenen Gebäude des Hafenkanals.
- Bei Amalienborg lässt sich an der gehissten königlichen Standarte erkennen, ob sich ein Mitglied der Königsfamilie in der Residenz aufhält.
- Vom Bereich am Schloss Christiansborg sind mehrere Epochen dänischer Machtgeschichte auf engem Raum sichtbar.
Eine geführte Rundreise nutzt acht Tage besonders wirkungsvoll
Der größte Vorteil dieser geführten Rundreise durch Südschweden liegt in der gelungenen Verbindung sehr unterschiedlicher Reiseerlebnisse. Innerhalb von acht Tagen lernen Sie zwei skandinavische Hauptstädte, bedeutende Hafenstädte, historische Stadtkerne, moderne Architektur und außergewöhnliche Küstenlandschaften kennen.
Die Organisation von Flügen, Hotelübernachtungen, Verpflegung und vorgesehenen Besichtigungen ist bereits übernommen. Gerade bei einer Route mit mehreren Städten und dem Länderwechsel nach Dänemark spart dies erheblichen Planungsaufwand. Eine Reiseleitung vermittelt zudem Zusammenhänge, die bei einer reinen Besichtigung leicht verborgen bleiben: die Rivalität zwischen Schweden und Dänemark, die Bedeutung der Häfen, die geologische Entstehung der Schären und den Wandel ehemaliger Industriegebiete.
Auch finanziell bietet das Arrangement einen klaren Mehrwert. Eintritte und Ausflüge im Wert von etwa 380 € pro Person sind eingeschlossen. Welche Leistungen an den einzelnen Tagen konkret enthalten sind, richtet sich nach dem verbindlichen Reiseverlauf. Durch die Kombination aus organisiertem Programm und ausgewählten Aufenthalten bleibt dennoch Raum, einzelne Orte mit eigenen Eindrücken zu verbinden.
Diese Skandinavienreise lohnt sich für Entdecker mit Sinn für Vielfalt
Die Reise ist ideal für Gäste, die Schweden nicht auf Stockholm oder eine einzelne Ferienregion reduzieren möchten. Sie erleben die elegante Ostküste, die felsige Westküste, Südschwedens Seenlandschaften und den urbanen Kontrast zwischen Malmö und Kopenhagen. Innerhalb kurzer Zeit entsteht so ein umfassendes Bild von Geschichte, Natur und skandinavischer Gegenwart.
Rundreisen Schweden sind besonders reizvoll, wenn Städte und Landschaften ausgewogen miteinander kombiniert werden. Genau darin liegt die Stärke dieses Angebots: Am Morgen können Sie durch eine mittelalterliche Gasse spazieren, wenige Stunden später auf Granitinseln und glitzernde Wasserflächen blicken und am nächsten Tag moderne Architektur am Öresund entdecken.
Mit einem Reisepreis von 2.099 € pro Person, eingeschlossenen Flügen, Mittelklassehotels, Verpflegung sowie umfangreichen Eintritten und Ausflügen erhalten Sie ein komfortables Gesamtpaket. Diese Schweden-Dänemark-Rundreise lohnt sich deshalb nicht nur wegen ihrer bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem wegen der vielen Kontraste: königliche Geschichte und moderne Lebensart, stille Seen und lebendige Häfen, schwedische Fika und dänisches Hygge.




